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workablogic.de nimmt sich als Hauptziel jeden Winkel der Arbeitswelt in Form von Kurzgeschichten mit Witz darzustellen. Es ist in jedem einzelnen Beitrag immer ein Schuss Humor mit drin und es werden auch hier und da typische Klischees, wissenswerte Informationen, Wahrheiten und auch Tipps mit eingebaut. So soll workaBLOGic dem Leser Spaß vermitteln aber darüber hinaus auch informieren und man sollte nach jedem Artikel wieder ein Stückchen schlauer sein. Die gesamte "Arbeitswelt" ist als eine Art Soap aufgebaut und somit ist jeder Beitrag in irgendeiner Form an den vorherigen gekoppelt. Ich wünsche Euch viel Spaß auf workablogic.de, Euer Alex

Apr 29 2009

Räuber Hotzenplotz

Abgelegt um 06:27 unter Kurzgeschichten

Observierungen sind das A und O in unserer Branche. Bevor man sein Ding durchzieht muss man das Risiko bestmöglich minimiert haben, die Lage ausgekundschaftet sein und sobald man alle Planungen abgeschlossen hat, kann es losgehen.
Ich selbst habe mich auf Raubüberfälle spezialisiert. Die einen mögen lieber Autodiebstahl, Einbrüche oder Entführungen, aber da ich weder die nötigen Connections habe um die Autos später zu verticken, noch Menschen in Gefahr bringen will, ist die sauberste Lösung für mich der normale Überfall.
Mein erster Coup war damals eine Tankstelle. Wobei ich von Coup nicht wirklich reden kann, denn ich ging leer aus. Es war sogar richtig peinlich, wenn ich ehrlich bin. Zuerst bin ich rein und habe mich nicht getraut. Als ich mich dann aber endlich überwunden hatte und wild mit meinem Kleinkaliber rumfuchtelte, fingen die Kassiererinnen so laut an zu kreischen, dass ich nur noch einen Ausweg sah: raus hier! Was hätte ich auch anderes tun sollen? Meine Waffe war noch nicht einmal geladen und wenn drei Frauen gleichzeitig anfangen zu schreien, das ist vom Lärmpegel einfach zu viel des Guten.

Im Nachhinein bin ich sogar froh über den Anfang meiner Karriere, denn ich habe daraus gelernt und seitdem ist mir nichts der gleichen (bis auf eine Ausnahme) mehr vorgekommen. Es ist halt wie bei allem, man muss klein anfangen und wird nicht gleich als Al Capone geboren.
Seit diesem peinlichen Start war meine 8mm auf jeden Fall stets geladen. Auch wenn nur mit einer einzigen Patrone, aber das wissen meine Gegenüber ja nicht. Mein Standardablauf war nämlich wie folgt: ich bin in den Laden rein, habe einmal in die Luft geschossen, dass die Leute merken dass es mir Ernst ist und kurze Zeit später war ich schon wieder mit meinen erbeuteten Geldscheinen verschwunden.
Mittlerweile sind einige Tankstellen, Supermärkte und Läden hinzu gekommen, mein Konto hat sich langsam aber sicher gut gefüllt und mein Leben wurde von mal zu mal sorgenfreier.
Ich hatte sogar den Tick entwickelt, dass ich vor jedem meiner Überfälle immer zuerst in ein Kaufhaus bin, mir neue schwarze Kleidung zugelegt habe und nach getaner Arbeit wurde meine „Arbeitskleidung“ dann schon wieder entsorgt. Fragt mich nicht wieso es zu diesem Tick kam, aber bei so viel Geld, wie mir mein Stundenlohn beschert hatte, waren das ja auch nur Peanuts.
Eines blieb jedoch immer gleich… abgesehen von meiner ersten Tankstelle, durfte bei jedem meiner anderen „Arbeitstage“ etwas nicht fehlen: meine Goofy-Maske. Mein ewiger Begleiter, der meine wahre Identität vor allen Überwachungskameras schützen sollte und Goofy stieg schnell zu meinem Markenzeichen auf. Es dauerte nicht lange bis die Boulevardpresse und die Fernsehsender von dem Mann mit der Maske berichteten und ich war anfangs irgendwie stolz, wenn ich meine Disneyfigur über die Bildschirme flimmern sah.
Doch hatte ich bereits erwähnt, dass Euch diese Zeilen hier von einem Gefängnis aus erreichen?
Tja, Goofy ist halt doch nur eine naive und tollpatschige Comicfigur und kein Actionstar und wegen der eingeschränkten Sicht durch die blöde Maske, knallte ich bei meinem letzten Laden beim rauslaufen so fest gegen die sch*** Glasscheibe der automatischen Schiebetür, dass es ein Kinderspiel war mich zu überwältigen.
Wie sagte mein Vater: „Kind, schau dass du einen Schulabschluss kriegst und was ordentliches aus seinem Leben machst.“
Liebe Grüße, Euer Knacki

2 Kommentare

2 Kommentare zu “Räuber Hotzenplotz”

  1. Tobiason 14 Apr 2010 at 11:25 1

    Oh wei, immer diese blöden Glastüren, da fliegen auch unsere Vögel öfters mal dagegen. 😉
    Viel Spaß im Gefängnis und lass nie die Seife fallen. 😀

  2. Alexon 14 Apr 2010 at 11:27 2

    Tja, mittlerweile weiss ich dann auch, dass man sich vor Glastüren in Acht nehmen muss. Und zur Seife… da verkneife ich mir jetzt mal lieber einen Kommentar. Autsch… :-/

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