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Herzlich Willkommen auf workaBLOGic!

workablogic.de nimmt sich als Hauptziel jeden Winkel der Arbeitswelt in Form von Kurzgeschichten mit Witz darzustellen. Es ist in jedem einzelnen Beitrag immer ein Schuss Humor mit drin und es werden auch hier und da typische Klischees, wissenswerte Informationen, Wahrheiten und auch Tipps mit eingebaut. So soll workaBLOGic dem Leser Spaß vermitteln aber darüber hinaus auch informieren und man sollte nach jedem Artikel wieder ein Stückchen schlauer sein. Die gesamte "Arbeitswelt" ist als eine Art Soap aufgebaut und somit ist jeder Beitrag in irgendeiner Form an den vorherigen gekoppelt. Ich wünsche Euch viel Spaß auf workablogic.de, Euer Alex

Mai 18 2010

Ab wann winkt der Krankenschein?

Abgelegt um 17:27 unter Gesundheit

Hallo liebe Leser,
Ihr seid mal wieder gefordert.
Heute geht es in der Arbeitswelt von workaBLOGic um den Krankenschein. Bei den einen genügt da bereits das Tröpfeln der Nase, bei anderen eine ausgeartete Party am vorherigen Abend. Andere aber widerrum schleppen sich sogar mit Fieber zur Arbeit.
Ich bin vermutlich in der der letzten Kategorie angesiedelt, denn auch ich habe mich letztes Jahr einmal mit 38,irgendwas Grad zur Arbeit geschleppt. Nein, ich will mir dadurch keine Tapferkeitsmedaille der Arbeit verdienen, aber ich werde bezahlt um zu arbeiten und wenn es mir irgendwie möglich erscheint, will ich dieses dann eben auch tun.
Auch wenn es dann alles ein wenig langsamer und gemächlicher zugeht, tue ich wenigstens das, wofür ich auch bezahlt werde.
Sind es allerdings ansteckende Krankheiten, dann sollte man auch in meinen Augen zuhause bleiben, denn an das Wohl der Mitarbeiter sollte man ja schließlich auch denken.

Gestern war leider wieder so ein Tag, wo ich dann doch gezwungen wurde zuhause zu bleiben und wo ich artig das Bett während 15 Stunden gehütet hatte.
Ich wurde um 2 Uhr in der Nacht wach und wusste vor lauter Kopfschmerzen nicht mehr, wie ich mich – und vor allem – meinen Kopf hinlegen sollte. So kämpfte ich während vier Stunden mit mehr oder weniger Schlaf, ehe der Wecker klingelte und ich aufgestanden bin.
Leider musste ich mir schnell eingestehen, dass das so nichts wird und nachdem ich meinen Chef in Kenntnis gesetzt hatte, bin ich anschließend wieder mit einem Anti-Schmerzmittel zurück ins Bett.

Wie seht ihr das mit dem Krankenschein? Ab wann bleibt Ihr zuhause? Wann sollte man sich noch zur Arbeit zwingen? Wann muss die krankheitsbedingte Pause her?

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.
Wünsche jedem von Euch beste Gesundheit und einen angenehmen Dienstag,

Euer Alex

16 Kommentare

16 Kommentare zu “Ab wann winkt der Krankenschein?”

  1. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Chris Muszalik erwähnt. Chris Muszalik sagte: Ab wann winkt der Krankenschein?: Hallo liebe Leser, Ihr seid mal wieder gefordert. Heute geht es in der Arbeitswe… http://bit.ly/cXfWQn […]

  2. Saschaon 18 Mai 2010 at 23:13 2

    Ich finde es ja löblich, wenn man nicht beim kleinsten Schnupfen direkt daheim bleibt. Andererseits beginnt für mich die Grenze dort, wo es ansteckend wird.

    Ich habe es schon häufiger erlebt, dass Kollegen schwerkrank zur Arbeit erschienen sind -dann natürlich auch nur mit stark verminderter Arbeitsleistung zu Werke gehen konnten- und kurze Zeit später die halbe Firma krank war… das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.

    Ähnlich verhält es sich mit unseren Damen vom Empfang. Auf der einen Seite finde ich das natürlich beeindruckend und löblich, dass die sich manchmal selbst dann noch zur Arbeit schleppen, wenn eigentlich gar nix mehr geht. Andererseits: welchen Eindruck macht das wohl, wenn man als Kunde ein Unternehmen betritt und am Empfang vom Tod persönlich begrüßt wird, der kaum noch Stimme hat, total blass ist und sich nur noch in zu erahnender Geschwindigkeit bewegen kann?

    Wie gesagt, wegen einem kleinen Schnupfen sollte man kein Trara machen, bei allem anderen denke ich, muss man es vom Einzelfall abhängig machen, also dem Einsatzort, der Ansteckungsgefahr etc.

  3. Steffyon 18 Mai 2010 at 23:38 3

    ich bin eigentlich bisher nur bei Fieber zuhause geblieben bzw. bin zum Arzt gegangen. Meist versuche ich trotzdem irgendwie zu arbeiten, aber wenns gar nicht geht hab ich mir immer Urlaub genommen (immer = 1-2x in 4 Jahren). Eigentlich ist das aber ja falsch, mein Chef sagt auch immer dass man doch bitte zuhause bleiben und sich auskurieren soll 😡

  4. Tanjaon 19 Mai 2010 at 07:32 4

    Okay, das ist jetzt unfair, aber ich bleibe 365 Tage im Jahr zu Hause. Den gelben Zettel brauche ich dazu nicht, kann ihn ja schließlich schlecht bei mir selbst abgeben 😉

    Es kommt in meinen Augen aber immer auch darauf an, wie „krank“ man ist, aber grundsätzlich gehört der, der krank ist nach Hause und sollte nicht seine Viren und Bakterien bei den Arbeitskollegen verteilen, so dass am Ende die halbe Belegschaft krank ist.
    Die meisten schleppen sich viel zu lange in die Arbeit, stecken alle anderen an und bringen in dieser Zeit wo sie sich schlecht fühlen auch keine sonderliche Leistung. Ich glaube kein Chef ist darauf erpicht, oder?

  5. Svenon 19 Mai 2010 at 09:47 5

    Also eigentlich ist es ja ganz einfach

    1. Ansteckende Krankheit – Arzt und Krankenschein
    2. nicht ansteckend und nicht schwer – Arbeiten wenn auch mit weniger Leistung
    3. Unwohlsein durch Party oder sonstiges : Später anfangen, Nacharbeiten oder Urlaub nehmen.

    Aber ich glaube wer zufrieden ist und sich wohlfühlt bei der Arbeit stellt weder die Frage ob er wegen persönlichen Dingen krankfeierr oder ob er sich aus Angst trotz Krankheit zur Arbeit schleppt.

    Letztendlich fusst das ganze aus einem gegenseitigen Vertrauen zwischen Areitgeber und Arbeitnehmer die richtige Entscheidung zu treffen.

  6. Alexon 19 Mai 2010 at 10:25 6

    Hallo liebe Runde (Sascha, Steffy, Tanja und der Sven).
    Danke für Eure Meinungen und wie es scheint, kann man es auf einen gemeinsamen Nenner bringen:
    – ab zur Arbeit so lange es geht
    – bleib im Bett, sobald du einen Mitarbeiter anstecken könntest

    Sascha, bei den Damen am Empfang, habe ich mich gerade gefragt, wie ich wohl reagieren würde. Auf der einen Seite, müsste man denken „Wow, Respekt, dass hier die Motivation so hoch ist“, aber auf der anderen Seite denkt man vermutlich auch „Hmm, da müsste der Chef aber so nett sein, diese von Ihrer Arbeit freizustellen“. Weiss also auch nicht, was Eure Kundschaft da so denkt. 🙂

    Steffy, guten Chef hast du da und wo er Recht hat, hat er Recht.

    Tanja, du mit deinen 365 fällst hier irgendwie durch den Roster! 😀 Ich freue mich aber für dich, dass du dein eigener Chef bist, praktisch und vor allem sicherlich schön von zuhause aus zu arbeiten, oder?

    Sven, bei Punkt 1 und 2 gebe ich dir Recht. Was aber Punkt 3 angeht, finde ich den Satz: Wer ordentlich feiern kann, kann am Tag danach auch ordentlich arbeiten, irgendwie passend. 😉

    In diesem Sinne, Euch allen weiterhin beste Gesundheit.
    Liebe Grüße,

    Alex

  7. Tanjaon 19 Mai 2010 at 17:56 7

    Hat Vorteile wie auch Nachteile das zu Hause arbeiten, denn so Sachen wie Wochenende, Freizeit, Urlaub etc. gibt es so gut wie nie 🙁 Eigentlich hätte ich gerade Urlaub und was mache ich? Drei mal darfste raten…

  8. Alexon 20 Mai 2010 at 13:43 8

    Tanja, da hast du natürlich Recht. Aber egal ob Wochenende, Freizeit, Urlaub oder sonstiges… du bist dein eigener Chef und allein das Gefühl ist sicherlich schon viel wert.
    Ich denke nur an folgenden Gedanken morgens früh im Bett:
    Och nee, ich drehe mich nochmal eine Runde! 😀
    Ist halt kein Chef da, der wartet!
    Und zu deinem jetzigen Urlaub… auch wenn es nicht immer passt, denk daran auch mal abzuschalten und die Beine hochzulegen.
    Angenehmen Donnerstag, Gruß

    Alex

  9. Erdbeereon 20 Mai 2010 at 15:23 9

    Huhu Alex,
    ich denke, es kommt immer darauf an, wie dringend jeder der Mitarbeiter benötigt wird. Ich spiele da auf das klassische Saisongeschäft etc. an.

    Wenn allerdings dies nicht der Fall ist, finde ich es sinnvoller zu Hause zu bleiben. Mich hat schon manch ein Kollege angesteckt und das mag ich gar nicht…:-)

    Lieben Gruß und auf diesem Wege auch Gute Besserung
    Erdbeere

  10. Alexon 20 Mai 2010 at 15:36 10

    Hallo Frau Erdbeere! 😀

    Die Überlegung wegen der Saisongeschäfte ist nicht schlecht, ja. Da hast du Recht.
    Und was das Anstecken von Mitarbeitern angeht, das ist wirklich fies. Deshalb schrieb ich ja auch schon im Artikel selbst, dass da ja an sich der Spaß aufhört und zuhause das Bett hüten sollte.
    Danke jedenfalls auch für den Aspekt des Saisongeschäfts und die Besserungswünsche.
    Ich denke ich bin auf einem guten Weg – heute Abend steht wieder Physiotherapie an, oder wie es noch besser klingt: Massage! 🙂
    Liebe Grüße zurück,

    Alex

  11. Tom Glasaueron 20 Mai 2010 at 20:40 11

    Wenn ihr von „daheimbleiben“, meint ihr dann das von Alex erwähnte eintägige „Kopfschmerzen“-Syndrom, oder den gelben Schein? Ersteres ist ja – zumindest rechtlich – kein Problem, aber bei der zweiten Sache hat ja zumindest ein Arzt noch ein Wörtchen mitzureden. Oder habt ihr alle Ärzte, die den gelben Schein fraglos ausstellen? Habt ihr dem Arzt schonmal „krank vorgespielt“ und der hat es trotzdem akzeptiert?

  12. Marcon 21 Mai 2010 at 10:46 12

    Wenn ich zuhause bleibe, dann eigentlich immer verbunden mit dem Arztbesuch. Die theoretischen 3 Tage ohne „gelben“ habe ich eigentlich noch nie genutzt…
    Das wann… tja, bei mir ist es eigentlich immer am Vorabend klar, da fühle ich mich hundeelend, das Fieber kommt.. die Nacht ist besch…eiden und die Entscheidung am nächsten Morgen klar!
    Kommt zum Glück nur alle Jahre wieder vor 🙂

  13. Alexon 21 Mai 2010 at 10:56 13

    Hallo Tom & Marc.

    Zur Tom-Frage: ich habe keinen Arzt, der mir mal ebenso einen Krankenschein ausstellt. Und auch wenn, ich könnte das auch gar nicht. Wie gesagt, ich schleppe mich ja notfalls noch mit 38°c Fieber zur Arbeit, daher würde das andere auch gar nicht zu mir passen. Und was das „krank spielen“ angeht, die Idee hatte ich ein einziges Mal wegen einer Klausur, aber auch das konnte ich nicht. Tja, manche sind zu gut für diese Welt! 😀

    Marc, mit dem Vorabend, das hatte bei mir dieses Mal nicht gepasst. Ich bin um 23 Uhr ins Bett, alles wunderbar. Und um 2 Uhr war die Nacht rüber und damit ja auch schon fast der folgende Tag. War komisch, ist aber wohl überstanden.

    Allen ein ruhiges und gesundes Wochenende,

    Alex

  14. Arvenon 25 Mai 2010 at 14:44 14

    Nun ich denke das empfindet jeder anders. Ich finde es einerseits nervend wenn man Kollegen vertreten muss die wegen jedem „Mist“ Zuhause bleiben – andererseits finde ich es vollkommen ok das Bett zu hüten wenn es einem echt mies geht…

  15. Alexon 29 Mai 2010 at 09:04 15

    Hallo Arven,

    schön dich mal wieder hier zu haben. Wie gehts?
    Ja, da teilen wir uns wohl die Meinung.
    Da kann man eigentlich nur noch sagen… weiterhin beste Gesundheit, bleibt heile und genießt Euer Wochenende,

    Alex

  16. […] […]

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