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workablogic.de nimmt sich als Hauptziel jeden Winkel der Arbeitswelt in Form von Kurzgeschichten mit Witz darzustellen. Es ist in jedem einzelnen Beitrag immer ein Schuss Humor mit drin und es werden auch hier und da typische Klischees, wissenswerte Informationen, Wahrheiten und auch Tipps mit eingebaut. So soll workaBLOGic dem Leser Spaß vermitteln aber darüber hinaus auch informieren und man sollte nach jedem Artikel wieder ein Stückchen schlauer sein. Die gesamte "Arbeitswelt" ist als eine Art Soap aufgebaut und somit ist jeder Beitrag in irgendeiner Form an den vorherigen gekoppelt. Ich wünsche Euch viel Spaß auf workablogic.de, Euer Alex

Okt 11 2010

Pizza Takeaway

Abgelegt um 08:35 unter Kurzgeschichten

Kartons falten, Kartons falten und nochmal Kartons falten.
Hach, ist meine Arbeit abwechslungsreich. Aber irgendwo müssen die Pizzen halt rein, die ich heute Mittag ausgeliefert habe.
Ich habe letztes Jahr das Gymnasium abgeschlossen und ehe ich auf der Straße sitze und somit auch auf dem Portemonnaie des Steuerzahlers, wollte ich mich erstmal irgendwie über Wasser halten. Wieso also nicht als Pizzabote unterwegs sein?
Ich fahre gerne Moped, bin dadurch viel unterwegs und sehe immer mal wieder neue Gesichter und… naja, die Pizzakartons zusammenbasteln müsste nicht wirklich sein, aber auch die Arbeit muss nun einmal erledigt werden.
Wir haben zwei Arbeitsschichten. Die Frühschicht von 10 Uhr morgens bis abends 18 Uhr und die Spätschicht, die sich von 16 Uhr bis Mitternacht erstreckt.
Morgens ab Zehn heißt es somit für uns meist Kartons zusammenstellen bis die ersten Anrufe reinkommen. Nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr ist dann etwas mehr los in der Pizzeria, da die Morgenschicht noch da ist und die Abendschicht bereits eingetroffen ist.
Abends gibt es dann etwa noch einmal den gleichen Ablauf wie morgens. Ab 16 Uhr heißt es erneut Pappkartons falten, bis die ersten Bestellungen für das Abendessen reinkommen.
Abwechslungsreich ist dann eigentlich nur noch die Fahrt, wenn wir die Pizzen ausliefern.
Die kann dann sogar fast zu abwechslungsreich werden, so wie heute Mittag als ich eine Lieferung zu einem Bürogebäude brachte.

Eine Dame am Empfang hat sich eine Pizza bestellt, Pizza Picante (so scharf sah die Tante allerdings nicht aus) und kurz bevor ich zum besagten Gebäude einbog, hat mich fast noch ein Busfahrer als Kühlertrophäe aufgespießt. Mein Puls war auf 180, meine Atmung hastig und ich habe doch einige Zeit gebraucht, bis ich mich davon wieder erholt hatte. Puh!
Die Fahrweise hier in Deutschland ist allerdings nichts gegen die in Thailand, respektiv Bangkok. Wer von Euch dort schon einmal als Tourist unterwegs war, der weiss wovon ich spreche. Tosender Lärm auf den Straßen, hunderte Mopeds und alles erscheint einem wie ein einziges Rennen. Der Verkehr gleicht purem Chaos, aber die Einheimischen kommen dann doch irgendwie klar. Bei roten Ampeln drücken sich die kleinen Mofas bis vorne an die Linie und das grüne Licht gibt dann den Startschuss zur nächsten Rennrunde. Die Mopeds heulen auf und los gehts.

Bangkok Verkehr

Dort kriegt man seine bestelle Pizze bestimmt ordentlich durchgerüttelt und geschüttelt serviert.
Das Beste an Bangkok sind allerdings immer noch die Tuk-Tuks. Das Tuk-Tuk ist ein dreirädriges Gefährt mit Dach, wo der Fahrer vorne sitzt und hinten noch Platz für zwei Fahrgäste besteht. Einige Touristen behaupten, die Fahrt mit dem Tuk-Tuk durch Bangkok sei eines der letzten großen Abenteuer Asiens, andere halten es für reinen Selbstmord. Ich bin allerdings ein lebender Beweis, dass man eine solche Fahrt durchaus überleben kann.

Bangkok Tuk-Tuk

Heute Mittag mit dem Bus war es da um einiges knapper. War allerdings mein Fehler, denn die Verkehrsregeln sollte man stets verinnerlicht haben. Vor allem die der Vorfahrt. Kein Wunder, dass mir der Busfahrer den Begriff „Vollpfosten“ entgegen rief. Ich sammelte mich, hob als Entschuldigung meine Hand und fuhr die bestellte Pizza dann auf dem schnellsten Weg zum Bürogebäude, wo sie schon erwartet wurde.
Und wie heißt es so schön, man soll das Berufliche stets vom Privaten trennen. Das geht bei mir sogar soweit, dass ich nur äußerst selten eine Pizza esse. Da ich den Pizzageruch Tag ein Tag aus in der Nase habe, genügt mir das vollkommen.
Und wer meint, dass einem Pizzaboten nur leicht bekleidete Damen oder Männer mit Sixpack-Bauch die Tür öffnen – weit gefehlt und zuviel fern geschaut. Meist sind die, die die Bestellung aufgeben nämlich eher der Pizza ähnlich. Gut bepackt!

4 Kommentare

4 Kommentare zu “Pizza Takeaway”

  1. Manjaon 12 Okt 2010 at 14:22 1

    Du hast Abi und bist Pizzabote?? Warum?? keine Lust auf Studieren oder so…??

  2. Alexon 12 Okt 2010 at 15:13 2

    Hallo Manja,

    herzlich Willkommen hier auf workablogic.de.
    Was das Abi und den Pizzaboten angeht. Man schickt Bewerbungen und Bewerbungen raus, kriegt nur Absagen… dann kommt irgendwann der Punkt, dass man während der Zeit der Absagen wenigstens doch irgendwie Geld verdienen will. So kam es zum Pizzaboten und den Job kann man recht einfach kündigen. Daher erst einmal dieser Weg…
    … und was das Studium angeht, nicht jeder hat das Geld für die Semestergebühren. Aber ich kann ja mal mein Pizzageld anfangen zu sammeln. 🙂
    Und du, mitten im Studium? Ganz ohne Pizza auszuliefern? 😉
    Beste Grüße und angenehmen Dienstag,

    der Pizzabote!

  3. JanGon 25 Okt 2010 at 10:24 3

    Ich finde es super irgendetwas muss Mann/Frau ja machen, um etwas Geld reinzubekommen, und so wie sich das anhöhrt macht es dir ja auch Spass… also liebe grüße und Daumen hoch
    Jan

  4. Alexon 25 Okt 2010 at 10:27 4

    Hey JanG,

    danke für die Grüße und den Daumen! 🙂
    Genau so wie du es siehst, sehe ich es eben auch. Hauptsache irgendetwas machen, als zuhause faul rumlungern und dem Staat aus dem Portemonnaie zu liegen.
    Dir einen angenehmen Start in die Woche,

    Alex

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