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	<title>workaBLOGic &#187; Soap</title>
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		<title>Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 11:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soap]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdenführer]]></category>

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		<description><![CDATA[Frauen aufgepasst. In dieser Kurzgeschichte gehe ich auf die l&#228;ngste Einkaufsstra&#223;e Europas ein. Ein Highlight f&#252;r jede Shopping-Queen. M&#228;nner aufgepasst. Auch Ihr kommt nicht zu kurz, denn Euch stelle ich eines der gr&#246;&#223;ten Weinf&#228;sser der Welt vor, welches sagenhafte 219.000 Liter fasst. Wie Ihr nicht unschwer erkennen k&#246;nnt, bin ich der Mann der Sehensw&#252;rdigkeiten. Denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen aufgepasst. In dieser Kurzgeschichte gehe ich auf die l&#228;ngste Einkaufsstra&#223;e Europas ein. Ein Highlight f&#252;r jede Shopping-Queen.<br />
M&#228;nner aufgepasst. Auch Ihr kommt nicht zu kurz, denn Euch stelle ich eines der gr&#246;&#223;ten Weinf&#228;sser der Welt vor, welches sagenhafte 219.000 Liter fasst.<br />
Wie Ihr nicht unschwer erkennen k&#246;nnt, bin ich der Mann der Sehensw&#252;rdigkeiten. Denn nach meiner bestandenen Pr&#252;fung, bin ich nun Fremdenf&#252;hrer in der wundersch&#246;nen Stadt Heidelberg in Baden-W&#252;rttemberg.<br />
Ob das Heidelberger Schloss, die Alte Br&#252;cke oder der Philosophenweg. Es gibt vieles zu bestaunen. Jetzt aber stehe ich erst einmal auf dem Universit&#228;tsplatz und warte auf meine asiatische Touristengruppe. Von hier aus, geht es dann r&#252;ber zur Heiliggeistkirche am Rathausplatz. Kurz davor bleiben wir dann noch vor dem sch&#246;nen, historischen und wertvollsten B&#252;rgerhaus der Stadt Heidelberg stehen, dem Romantik-Hotel Ritter St. Georg. Eine architektonische Sch&#246;nheit, die mit der Eleganz der Renaissance zu punkten weiss.</p>
<div class="mitte">
<img src="http://www.workablogic.de/wp-content/uploads/2011/02/ritter.jpg" alt="Romantik-Hotel Ritter" border="0" title="Romantik-Hotel Ritter"/>
</div>
<p>
Und schon z&#252;cken meine lieben Asiaten ihre Kameras und halten drauf was das Zeug h&#228;lt.<span id="more-3888"></span> Mensch, die Japaner und Chinesen sind aber auch wirklich immer mit den neuesten und <a href="http://www.testfreaks.de/digitalkameras/" target="_blank" title="Digitalkameras">besten Digitalkameras</a> ausgestattet, die der Markt gerade hergibt. Eine Augenweide f&#252;r jeden Kamera-Interessierten.<br />
Nachdem ich mein Wissen &#252;ber die Heiliggeistkirche zum Besten gebe, laufen Sie noch alle emsig den Kirchenturm hoch um den Ausblick &#252;ber die Altstadt zu genie&#223;en. Anschlie&#223;end geht es dann zuerst zum Karlstor, ehe es zur Alten Br&#252;cke und zum Br&#252;ckenaffen weitergeht.<br />
Kleine Anmerkung zum Karlstor. Der Triumphbogen wurde zu Ehren des Kurf&#252;rsten Karl Theodor am Ostende der Stadt zwischen 1775 und 1781 nach Pl&#228;nen von Nicolas de Pigage errichtet.<br />
Nachdem auch hier wieder ein Blitzgewitter niedergeht, schlie&#223;en wir dieses Ende der Stadt mit dem Besuch der bereits genannten Alten Br&#252;cke und dem Br&#252;ckenaffen ab.<br />
Der Br&#252;ckenaffe wurde bereits im 15. Jahrhundert erw&#228;hnt und ist jedes Mal ein Schmunzler, wenn man ihn sieht.<br />
Jetzt nehmen wir den Anstieg in Angriff, um zum Heidelberger Schloss zu gelangen.</p>
<div class="mitte">
<img src="http://www.workablogic.de/wp-content/uploads/2011/02/hdschloss.jpg" alt="Heidelberger Schloss" border="0" title="Heidelberger Schloss"/>
</div>
<p>
Auf dem Schloss kommt es dann auch zur erw&#228;hnten Besichtigung des 219.000-Liter-Weinfasses. Es ist das gr&#246;&#223;te Fass, das ausschlie&#223;lich zur Lagerung von Wein bestimmt ist und wurde 1751 unter Kurf&#252;rst Karl Theodor vollendet.<br />
Von hier oben hat man dann auch einen recht guten Blick auf die Altstadt hinunter, wo sich das Highlight der Frauen befindet. Europas l&#228;ngste Einkaufsstra&#223;e und &#228;lteste Fu&#223;g&#228;ngerzone &#8211; die Hauptstra&#223;e. Shoppen, shoppen, shoppen und das &#252;ber zwei Kilometer am St&#252;ck.<br />
Jetzt aber wird sich erst einmal ein Mittagssnack genommen, ehe meine Touristen heute Nachmittag frei haben und selbst ein wenig die Stadt erkundschaften k&#246;nnen. Morgen geht es dann auf der anderen Neckarseite mit dem Philosophenweg und der Thingst&#228;tte weiter. Dann hei&#223;t es wieder meinem Regenschirm folgen.<br />
Die Thingst&#228;tte, die morgen auf dem Programm steht, ist eine Freilichtb&#252;hne auf dem Heiligenberg welches ein Beispiel f&#252;r nationalsozialistische Architektur ist und nach dem Vorbild antiker griechischer Theater errichtet wurde.</p>
<div class="mitte">
<img src="http://www.workablogic.de/wp-content/uploads/2011/02/thing.jpg" alt="Thingst&#228;tte" border="0" title="Thingst&#228;tte"/>
</div>
<p>
Heute Nachmittag h&#228;tte ich noch eine Touristengruppe aus Luxemburg durch das sch&#246;ne Heidelberg f&#252;hren sollen. Diese musste ich aber an einen anderen Fremdenf&#252;hrer abgeben, da ich sp&#228;ter noch wegen eines Nahrungsunvertr&#228;glichkeit-Testes zur Ern&#228;hrungsberaterin muss. Bin schon gespannt, ob man die Resultate sofort erf&#228;hrt, oder ob ich auf &#8211; hoffentlich positive &#8211; Post von meinem <a href="http://www.workablogic.de/2009/03/04/wenn-der-postmann-2x-klingelt/" target="_blank" title="Der Brieftr&#228;ger">Brieftr&#228;ger</a> warten muss. Hoffen wir, dass ich auch in Zukunft noch essen darf, wonach ich Lust und Laune habe.<br />
Und falls Sie mal in Zukunft im malerischen Heidelberg sein sollten, wissen Sie ja nun bereits schon, was Ihre &#8220;Must-See-Highlights&#8221; sind. Noch ein kleiner Tipp meinerseits: falls der Durst ruft, schlendern Sie durch die Untere Stra&#223;e und statten Sie der SonderBar einen Besuch ab &#8211; hier gibt&#8217;s betreutes trinken! Und das beste Eis, findet man meiner Meinung nach gleich am Anfang der Hauptstra&#223;e, am Eingang vom Darmst&#228;dter Hof. Wohl bekommt&#8217;s!</p>
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		<title>Glutamat, Aromen und Aspartam &#8211; nein Danke!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 11:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Soap]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungsberaterin]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich decke den Tisch, w&#228;hrend mein Mann sich f&#252;r die Arbeit in Anzug und Kravatte schwingt, anschlie&#223;end wecke ich unseren Filius f&#252;r die Schule. Hier gibt es jeden Morgen den gleichen Ablauf. Ich k&#252;mmere mich ums Essen und die Verpflegung und schaue, dass alles bereit ist, wenn meine Beiden das Haus verlassen wollen. Morgens gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich decke den Tisch, w&#228;hrend mein Mann sich f&#252;r die Arbeit in Anzug und Kravatte schwingt, anschlie&#223;end wecke ich unseren Filius f&#252;r die Schule. Hier gibt es jeden Morgen den gleichen Ablauf. Ich k&#252;mmere mich ums Essen und die Verpflegung und schaue, dass alles bereit ist, wenn meine Beiden das Haus verlassen wollen.<br />
Morgens gibt es Vollkornm&#252;sli, damit genug Ballaststoffe und Eisen aufgenommen werden. Denn die Mahlzeit am Morgen ist an sich die wichtigste am ganzen Tag. Ich bin immer wieder erstaunt, ja, fast ersch&#252;ttert, wieviele Menschen und vor allem auch Kinder das Haus morgens verlassen, ohne etwas zu sich genommen zu haben. Nicht, dass da nur die Konzentration in der Schule darunter leidet.<br />
Samstags und sonntags gibt es allerdings auch bei uns mal Abwechslung was das Fr&#252;hst&#252;ck angeht. Da stehen Br&#246;tchen auf dem Programm (Vollkorn versteht sich) und lecker frisch gepresster Orangensaft, den ich zusammen mit meinem Sohn mache.<br />
Wochentags stelle ich dann noch schnell zwei &#196;pfel, zwei Bananen (je nach Saison auch Mandarinen) und zwei Wasserflaschen bereit und meine beiden Herren sind bereit f&#252;r den Tag der vor ihnen liegt.<br />
Anfangs achtete ich nur zuhause auf ausgewogene Ern&#228;hrung, doch nach und nach war auch mein Umfeld daran interessiert und ich entschloss mich, neben Hausfrau und Mutter auch noch als Ern&#228;hrungsberaterin t&#228;tig zu werden.<br />
So kam es, dass wir unten im Kellergeschoss eine kleine Praxis f&#252;r mich eingerichtet haben. Dort stelle ich dann Speisepl&#228;ne auf, gebe Tipps bei Ern&#228;hrung und eventuellen Di&#228;ten und vor allem kl&#228;re ich meine &#8220;Patienten&#8221; auch auf.<br />
Heutzutage bei dem ganzen Wirrwarr, der auf den Verpackungen steht, wer soll denn da noch bitte sch&#246;n durchblicken?<br />
Zusatzstoffe, k&#252;nstliche Aromen, Geschmacksverst&#228;rker&#8230; dann gibt es Waren wo Sachen drauf stehen, die so gar nicht drin sind. Kein Wunder, dass immer wieder der Begriff Etikettenschwindel die Runde macht.<br />
Am besten ist es<span id="more-3733"></span> eh, wenn man regional einkauft. Den Joghurt zum Beispiel haben wir von einem Bauer aus einem Nachbardorf. Was da drin ist? Joghurt, Fr&#252;chte und Zucker. Weit und breit keine k&#252;nstlichen Aromen und sonstiges, was nichts darin verloren hat.<br />
Zu trinken gibt es zuhause bei uns Wasser und selbstgemachten Saft. Zuckergetr&#228;nke wie Cola und Co. kommen da gar nicht erst auf die Einkaufsliste. Hier k&#246;nnte man nun auch noch das Thema Aspartam (ein synthetisch hergestellter S&#252;&#223;stoff) anschneiden, aber an sich sollte es hier ja nicht zu einem Buch ausarten. Falls Interesse, also einfach mal googeln.<br />
Mein pers&#246;nlicher Gegenspieler ist vor allem das Mononatriumglutamat und Natriumglutamat, kurz Glutamat (E621-E625). Nicht nur in fast jedem Fertiggericht und jeder Fertigsuppe zu finden, sondern auch gerne in Gew&#252;rzmischungen, Br&#252;hw&#252;rfel oder auch Wurst und Chips zu finden. Auch wenn die Aufkl&#228;rung doch schon etwas voran geschritten ist, gibt es leider immer noch zuviele Mitmenschen, die von den Risiken nichts wissen. Wenn man hier von Kopfschmerzen, Migr&#228;ne, Herzklopfen und &#220;belkeit spricht, erw&#228;hnt man nur das kleinere &#220;bel. In Tests an Tieren wurden ebenfalls Hirn- und Augensch&#228;den festgestellt.<br />
Doch auch wenn man sich der Gefahr von Glutamat im Klaren ist, ist es dennoch schwer sich diesem ganz zu entziehen. Auf Essen ist zum Beispiel auch von Geschmacksverst&#228;rkern, W&#252;rze und Hefeextrakt die Rede. Als Laie denkt man nun, aha&#8230; kein Glutamat drin, doch weit gefehlt. Denn auch hier steckt Glutamat drin. Was Glutamat angeht, spricht und liest man auch gerne vom sogenannten &#8220;China Restaurant Syndrom&#8221;.<br />
Was soll man heute also noch glauben? Was kann man &#252;berhaupt noch glauben?<br />
Genau um diese Fragen zu beantworten, habe ich meine kleine Praxis er&#246;ffnet und hoffe den Menschen wieder gesundes Essen n&#228;her zu bringen.<br />
Und auch sonst gilt, t&#228;glich viel Wasser trinken, stets sollte auch Obst und Gem&#252;se auf dem Essensplan stehen und auch bei der Zubereitung noch ein kleiner Tipp. Benutzt nur Pfannen und T&#246;pfe aus Edelstahl (INOX) 18/10.<br />
Doch auch die beste Zubereitung und das ausgewogenste Essen n&#252;tzt nichts, wenn der Mensch rastet und rostet. Daher sollte ein jeder 2-3 mal die Woche sich 20-30 Minuten so bewegen, dass man etwas au&#223;er Puste kommt. Sei es durch z&#252;giges Spazieren, Laufen oder zum Beispiel Radfahren oder Schwimmen.<br />
Will man gesund sein und bleiben, muss man eben auch was daf&#252;r tun.<br />
So und jetzt muss ich erstmal was tun. Meine beiden Lieblinge sind au&#223;er Haus und somit starte ich meinen Arbeitstag, denn von 8:30-11 Uhr und von 14:30-16 Uhr hat die Frau Ern&#228;hrungsexpertin ge&#246;ffnet.</p>
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		<title>Der Makler und seine Courtage</title>
		<link>http://www.workablogic.de/2010/11/17/der-makler-und-seine-courtage/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 08:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soap]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmakler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich biege links mit meinem Wagen ein und parke im Innenhof. Ich nehme meine Mappe in die Hand, steige aus und schaue mich um. Noch niemand da. Ich gehe noch einmal schnell meine Unterlagen durch, man will ja schlie&#223;lich f&#252;r alle eventuellen Fragen gewappnet sein. Die Wohnungsskizze, die wichtigsten Punkte und Zahlen, der Hausschl&#252;ssel ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich biege links mit meinem Wagen ein und parke im Innenhof. Ich nehme meine Mappe in die Hand, steige aus und schaue mich um. Noch niemand da. Ich gehe noch einmal schnell meine Unterlagen durch, man will ja schlie&#223;lich f&#252;r alle eventuellen Fragen gewappnet sein. Die Wohnungsskizze, die wichtigsten Punkte und Zahlen, der Hausschl&#252;ssel ist auch da&#8230; alles klar, dann fehlen jetzt nur noch die Wohnungsinteressenten. Ich schaue auf die Uhr, kurz vor 10. Ich habe also noch ein wenig Zeit und gehe schon mal in die Wohnung und ziehe die Rolll&#228;den hoch. Macht das ganze doch gleich freundlicher und einladender.<br />
Ich schaue durch die Fenster des Treppenhauses hinunter, wo nun auch vermutlich die Leute unten auf dem Parkplatz eingetroffen sind. Unten angekommen stelle ich mich vor und der erste Eindruck ist schon einmal sympathisch. Die Eltern samt ihrem Sohn suchen eine Wohnung zwecks Studium des Sohnemanns. Na solche Eltern h&#228;tte ich damals auch gerne gehabt! Wobei ich denke, dass die Eltern hier auch an sich denken, denn eine Unterkunft in Berlin zu haben, ist doch schon was sch&#246;nes als Zweitwohnung.<br />
Gleich drau&#223;en erkl&#228;re ich Ihnen, dass der Stellplatz Nummer 2 zur Wohnung mit dazu geh&#246;rt, schlie&#223;e unten erneut das Haus auf und wir begeben uns alle nach innen.<br />
Das Wohnhaus besteht aus 8 Parteien und wir m&#252;ssen in die 3. Etage. Ich sperre oben die T&#252;r auf und der erste Blick f&#228;llt gleich links ins Badezimmer. Ich bitte alle rein, schlie&#223;e die T&#252;r, damit sie auch gleich das gegen&#252;ber liegende Schlafzimmer sehen k&#246;nnen. Ein paar Fu&#223;schritte weiter im Flur, dann haben wir auch schon links die K&#252;che und rechts das Wohnzimmer. Angrenzend daran gibt es noch einen sechs Quadratmeter gro&#223;en Balkon. Alles in allem ein tolles Appartment, das Haus ist zwar bereits aus den 60ern und nichts modernes, aber es wei&#223; zu &#252;berzeugen und ich glaube, dass ich die Leute sp&#228;testens dann im Sack habe, wenn sie auf dem Balkon stehen. S&#252;dseite mit einem herrlichen Blick.<br />
Nachdem ich ihnen von allen Vorz&#252;gen der Wohnung erz&#228;hlt habe, lasse ich sie nun sich selbst erst einmal ein Bild machen. <span id="more-3559"></span>Den Sohn scheine ich bereits &#252;berzeugt zu haben, da er gerade schon daran ist die Wohnung in seinen Gedanken einzurichten. Hier das Bett, da die Couch, hier noch ein Schrank&#8230;<br />
Die Mutter st&#246;rt sich ein wenig an dem Riesenboiler im Bad und dass die K&#252;che auch noch wie in den 60ern aussieht. Aber ansonsten geben sie zu, dass es bislang die beste Wohnung ist, die sie gesehen haben. Sie erbitten sich noch einen Tag Bedenkzeit und wollen morgen auf mich zur&#252;ckkommen.<br />
Dann hoffe ich mal, dass es sich hierbei nicht um die &#252;blichen Floskeln handelt &#8220;beste Wohnung bislang&#8230; melden uns morgen&#8221;. Ich verabschiede sie nachdem der Vater noch die eine oder andere Frage losgeworden ist und schlie&#223;e die T&#252;r hinter mir zu.<br />
Mit der K&#252;che aus den 60ern, was interessiert das einen Studenten, frage ich mich. Erstens essen die eh meist in der Mensa und wenn sie sich was zuhause zubereiten, dann doch sowieso meist Ravioli aus der Dose oder Tiefk&#252;hlpizza.<br />
Ich schaue auf die Uhr. 10:43 Uhr. Nicht viel Zeit bis zur n&#228;chsten Wohnungsbesichtigung um 11 Uhr, fast am anderen Ende der Stadt. Mein kleiner Smart bekommt das hin. Nicht umsonst habe ich mir diesen kleinen Firmenwagen zugelegt. Optimal f&#252;r das Stadtleben. <br />
Sonst hatte ich mein B&#252;ro gleich im Herzen der Stadt, doch wer braucht nach der Weltwirtschaftskrise seine eigenen vier W&#228;nde noch beim Adenauerplatz? Da habe ich dann doch lieber ein wenig eingespart und befinde mich nun mit meinem Immobilienmakler-B&#252;ro gleich au&#223;erhalb der Stadt.<br />
Als ich damals anfing, hatte ich nur die Maklerprovision, die sogenannte Courtage vor Augen. Heutzutage muss ich zugeben, dass es f&#252;r mich nun mehr als nur das ist. Klar, reizen einen anfangs die 3-7% des Verkaufpreises auf einen privaten Immobilienverkauf, oder auch die bis zu zwei Netto-Monatskaltmieten die man bei einer Immobilienvermietung erzielen kann. Aber man muss f&#252;r diesen Beruf gemacht sein und ich lebe eben diesen in vollen Z&#252;gen. Auch wenn der Konkurrenzkampf, der Zeit- und Verkaufsdruck w&#228;chst. Es ist einfach das, was ich schon immer machen wollte und auch nie anders kannte, da schon mein Vater in diesem Gesch&#228;ft war.<br />
Zuhause werde ich durch meine Frau und unser Kind aufgefangen und auf genau diese freue ich mich, wenn ich irgendwann zwischen 12 und 13 Uhr am Esstisch sitzen werde und mich von meiner Frau bekochen lasse. Das geht bei uns gottseidank sehr spontan. Sobald die letzte Morgenbesichtigung durch ist, greife ich zu meinem Handy und teile meiner Frau im Auto &#252;ber die Freisprechanlage mit, dass ich mich auf den Nachhauseweg begebe, ehe ich heute Mittag wieder ab 14 Uhr durchstarte, wenn die n&#228;chste Besichtigung ansteht.<br />
Sie ist meine pers&#246;nliche Ern&#228;hrungsexpertin, kocht wunderbar und vor allem gesund und auch unserem J&#252;ngsten fehlt es somit nicht an Vitaminen und Gesundem.<br />
Jetzt aber erst einmal die Arbeit und dann das Vergn&#252;gen.</p>
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		<title>Ein Kuss f&#252;r den Bus</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 07:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soap]]></category>
		<category><![CDATA[Busfahrer]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich setze den Blinker, fahre rechts ran und &#246;ffne die T&#252;ren. Eine Dame steigt vorne ein und zeigt mir ihren g&#252;ltigen Fahrausweis den ich mit einem kurzen Nicken anerkenne. Hinten bei der T&#252;r fahre ich per Knopfdruck eine kleine Rampe aus, damit die &#228;ltere Frau mit Ihrem Rollstuhl ohne gro&#223;e Umst&#228;nde in den Bus reinfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich setze den Blinker, fahre rechts ran und &#246;ffne die T&#252;ren. Eine Dame steigt vorne ein und zeigt mir ihren g&#252;ltigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrkarte" target="_blank" title="Fahrausweis Wiki"> Fahrausweis</a> den ich mit einem kurzen Nicken anerkenne. Hinten bei der T&#252;r fahre ich per Knopfdruck eine kleine Rampe aus, damit die &#228;ltere Frau mit Ihrem Rollstuhl ohne gro&#223;e Umst&#228;nde in den Bus reinfahren kann.<br />
W&#228;hrenddessen schlie&#223;e ich vorne mein kleines Fenster, denn der Herbst hat Einkehr erhalten. Es ist verdammt kalt geworden die letzten Tage.<br />
Ich schaue in den R&#252;ckspiegel, der mir das Innere des Busses zeigt. Die &#228;ltere Frau hat sich nun mit ihrem Rollstuhl in die f&#252;r sie vorgesehene Ecke eingeparkt, die Bremsen sind gezogen und somit kann ich mich zur n&#228;chsten Bushaltestelle aufmachen.<br />
Von Beruf her bin ich Busfahrer und geh&#246;re damit in die Kategorie der <a href="http://www.berufskraftfahrer.net/" target="_blank" title="Berufskraftfahrer">Berufskraftfahrer</a>.<br />
</p>
<div class="mitte">
<a href="http://www.flickr.com/photos/8573796@N05/3430412094/" target="_blank" rel="nofollow"><img src="http://www.workablogic.de/wp-content/uploads/2010/11/bus.jpg" alt="Bild von Marcos Vasconcelos Photography" border="0" title="Bild von Marcos Vasconcelos Photography"/></a>
</div>
<p>
Ein f&#252;r sich hatte ich mir damals in der Schule geschworen, dass ich nie Schichten arbeiten will, da ich wegen meines Vaters selbst erfahren musste wie unregelm&#228;&#223;ig er zuhause war und somit f&#252;r uns da war. Doch nun bin auch ich einer der Arbeiter geworden, der auf Schichten arbeitet und versuche so gut es geht f&#252;r meine beiden Kleinen &#8211; die Frau nicht zu vergessen &#8211; da zu sein.<br /><span id="more-3509"></span><br />
Nun bin ich schon einige Jahre im Gesch&#228;ft und will meinen Wackelstuhl nicht missen. Wackelstuhl daher, da der Fahrersitz bei jeder Unebenheit nachgibt, nicht weil mein Arbeitsplatz gef&#228;hrdet ist. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich das erste Mal, als ich in der Fahrschule war um meinen D-F&#252;hrerschein zu machen, &#252;ber eine ordentliche Bodenwelle gefahren bin. Gut gelacht hatte ich damals, heute habe ich mich jedoch daran gew&#246;hnt. Man kommt sich vor wie auf einem <a href="http://www.suma-wasserbetten.de/" target="_blank" title="Wasserbett">Wasserbett</a>. Naja, zumindest so w&#252;rde ich es mir vorstellen.<br />
Ab und an kommt es auch zu Small Talk mit den Fahrg&#228;sten die sich in den ersten zwei, drei Reihen niederlassen. Und auch die Jugend, meist hinten im Bus verschanzt, h&#228;lt mich fast tagt&#228;glich auf Trab.<br />
Meist gen&#252;gt nur ein droher Ruf, doch ab und zu muss ich dann doch aufstehen um die Kleinen zurechtzustutzen. Streitereien, Schl&#228;ge oder Vandalismus im Bus ist auch heute leider keine Seltenheit unter der heutigen Jugend.<br />
Apropos Jugend, da wir nun zuhause Zuwachs bekommen haben, geht es heute Nachmittag nach meiner Schicht noch schnell <a href="http://www.neckermann.de/baby-kind/babymode/ " target="_blank" title="Babykleidung">Babykleidung</a> kaufen, ehe es mit Frau und Kindern zur Besichtigung einer neuen Wohnung geht. Unsere wird nun allm&#228;hlich doch zu klein und somit treffen wir uns mit einem Makler.<br />
Dass es nun tats&#228;chlich schon wieder &#252;ber zehn Monate her ist, als wir noch den <a href="https://www.aliva.de/angebote/fuer-sie-ihn/schwangerschaftstests-familienplanung-id-5-uid-0-cid-52.html" target="_blank" title="Schwangerschaftstest">Schwangerschaftstest</a> in H&#228;nden hielten. Wahnsinn wie die Zeit vergeht.<br />
Noch nimmt unser neue Erdank&#246;mmling nicht wirklich viel Platz ein und deswegen haben wir auch gottseidank ein wenig Zeit was die Wohnungssuche angeht, aber dennoch sind wir froh, wenn wir ein neues, gr&#246;&#223;eres Heim f&#252;r unsere wachsende Famlie gefunden haben.<br />
Jetzt aber muss ich erst einmal die Schicht zu Ende fahren, ehe ich das einkassierte Geld einsacke und der n&#228;chste Fahrer meinen Bus &#252;bernehmen wird.</p>
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		<title>Pizza Takeaway</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Oct 2010 06:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pizzabote]]></category>

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		<description><![CDATA[Kartons falten, Kartons falten und nochmal Kartons falten. Hach, ist meine Arbeit abwechslungsreich. Aber irgendwo m&#252;ssen die Pizzen halt rein, die ich heute Mittag ausgeliefert habe. Ich habe letztes Jahr das Gymnasium abgeschlossen und ehe ich auf der Stra&#223;e sitze und somit auch auf dem Portemonnaie des Steuerzahlers, wollte ich mich erstmal irgendwie &#252;ber Wasser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kartons falten, Kartons falten und nochmal Kartons falten.<br />
Hach, ist meine Arbeit abwechslungsreich. Aber irgendwo m&#252;ssen die Pizzen halt  rein, die ich heute Mittag ausgeliefert habe.<br />
Ich habe letztes Jahr das Gymnasium abgeschlossen und ehe ich auf der Stra&#223;e sitze und somit auch auf dem Portemonnaie des Steuerzahlers, wollte ich mich erstmal irgendwie &#252;ber Wasser halten. Wieso also nicht als Pizzabote unterwegs sein?<br />
Ich fahre gerne Moped, bin dadurch viel unterwegs und sehe immer mal wieder neue Gesichter und&#8230; naja, die Pizzakartons zusammenbasteln m&#252;sste nicht wirklich sein, aber auch die Arbeit muss nun einmal erledigt werden.<br />
Wir haben zwei Arbeitsschichten. Die Fr&#252;hschicht von 10 Uhr morgens bis abends 18 Uhr und die Sp&#228;tschicht, die sich von 16 Uhr bis Mitternacht erstreckt.<br />
Morgens ab Zehn hei&#223;t es somit f&#252;r uns meist Kartons zusammenstellen bis die ersten Anrufe reinkommen. Nachmittags zwischen 16 und 18 Uhr ist dann etwas mehr los in der Pizzeria, da die Morgenschicht noch da ist und die Abendschicht bereits eingetroffen ist.<br />
Abends gibt es dann etwa noch einmal den gleichen Ablauf wie morgens. Ab 16 Uhr hei&#223;t es erneut Pappkartons falten, bis die ersten Bestellungen f&#252;r das Abendessen reinkommen.<br />
Abwechslungsreich ist dann eigentlich nur noch die Fahrt, wenn wir die Pizzen ausliefern.<br />
Die kann dann sogar fast zu abwechslungsreich werden, so wie heute Mittag als ich eine Lieferung zu einem B&#252;rogeb&#228;ude brachte.<br /><span id="more-3411"></span><br />
Eine Dame am Empfang hat sich eine Pizza bestellt, Pizza Picante (so scharf sah die Tante allerdings nicht aus) und kurz bevor ich zum besagten Geb&#228;ude einbog, hat mich fast noch ein Busfahrer als K&#252;hlertroph&#228;e aufgespie&#223;t. Mein Puls war auf 180, meine Atmung hastig und ich habe doch einige Zeit gebraucht, bis ich mich davon wieder erholt hatte. Puh!<br />
Die Fahrweise hier in Deutschland ist allerdings nichts gegen die in Thailand, respektiv Bangkok. Wer von Euch dort schon einmal als Tourist unterwegs war, der weiss wovon ich spreche. Tosender L&#228;rm auf den Stra&#223;en, hunderte Mopeds und alles erscheint einem wie ein einziges Rennen. Der Verkehr gleicht purem Chaos, aber die Einheimischen kommen dann doch irgendwie klar. Bei roten Ampeln dr&#252;cken sich die kleinen Mofas bis vorne an die Linie und das gr&#252;ne Licht gibt dann den Startschuss zur n&#228;chsten Rennrunde. Die Mopeds heulen auf und los gehts.<br />
</p>
<div class="mitte">
<img src="http://www.workablogic.de/wp-content/uploads/2010/10/bkk1.jpg" alt="Bangkok Verkehr" border="0" title="Bangkok Verkehr"/>
</div>
<p>
Dort kriegt man seine bestelle Pizze bestimmt ordentlich durchger&#252;ttelt und gesch&#252;ttelt serviert.<br />
Das Beste an Bangkok sind allerdings immer noch die Tuk-Tuks. Das Tuk-Tuk ist ein dreir&#228;driges Gef&#228;hrt mit Dach, wo der Fahrer vorne sitzt und hinten noch Platz f&#252;r zwei Fahrg&#228;ste besteht. Einige Touristen behaupten, die Fahrt mit dem Tuk-Tuk durch Bangkok sei eines der letzten gro&#223;en Abenteuer Asiens, andere halten es f&#252;r reinen Selbstmord. Ich bin allerdings ein lebender Beweis, dass man eine solche Fahrt durchaus &#252;berleben kann.</p>
<div class="mitte">
<img src="http://www.workablogic.de/wp-content/uploads/2010/10/bkk2.jpg" alt="Bangkok Tuk-Tuk" border="0" title="Bangkok Tuk-Tuk"/>
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<p>
Heute Mittag mit dem Bus war es da um einiges knapper. War allerdings mein Fehler, denn die Verkehrsregeln sollte man stets verinnerlicht haben. Vor allem die der Vorfahrt. Kein Wunder, dass mir der Busfahrer den Begriff &#8220;Vollpfosten&#8221; entgegen rief. Ich sammelte mich, hob als Entschuldigung meine Hand und fuhr die bestellte Pizza dann auf dem schnellsten Weg zum B&#252;rogeb&#228;ude, wo sie schon erwartet wurde.<br />
Und wie hei&#223;t es so sch&#246;n, man soll das Berufliche stets vom Privaten trennen. Das geht bei mir sogar soweit, dass ich nur &#228;u&#223;erst selten eine Pizza esse. Da ich den Pizzageruch Tag ein Tag aus in der Nase habe, gen&#252;gt mir das vollkommen.<br />
Und wer meint, dass einem Pizzaboten nur leicht bekleidete Damen oder M&#228;nner mit Sixpack-Bauch die T&#252;r &#246;ffnen &#8211; weit gefehlt und zuviel fern geschaut. Meist sind die, die die Bestellung aufgeben n&#228;mlich eher der Pizza &#228;hnlich. Gut bepackt!</p>
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