Jun
03
2010
Wer kennt es nicht. In der Schule oder im Gymnasium sieht man einen Mitschüler der mit seinen Fingern knackst und man denkt “Oh ha, das kann ich auch!”.
Schon wird ausprobiert und man findet das Finger knacksen irgendwie interessant. Anfangs tut man es, weil man sich anschließend wohl entspannter fühlt, irgendwann wird es Gewohnheit und es wird fester Bestandteil des Lebens.
Die Finger sind allerdings nicht das Einzige, was man am menschlichen Körper knacksen kann. Da gibt es neben anderen Stellen auch noch die Zehen, aber auch sogar der Nacken lässt sich frei knacksen.
Frei knacksen sage ich deshalb, da man sich vorher irgendwie verspannt, ja blockiert fühlt… dehnt man dann einmal den Kopf Richtung linke und rechte Schulter, knackst es und man fühlt sich wieder frei. Hach, ist das wohltuend. Denkt man.
Meist entstehen diese Verspannungen und Blockaden durch Stress. Sei es der Stress auf der Arbeit oder sonstigen Stress den man sich auflastet. Oder man sitzt einfach auf dem Bürostuhl und tut es wie oben bereits erwähnt mit den Fingern – aus Gewohnheit.
Mich würde es jetzt erst einmal interessieren, wer von Euch das Nacken-knacksen-Phänomen kennt und dieses auch hier und da mal ausübt?
Denn gleich vorneweg: Hört auf damit!
Die einen sagen: “Hach, kein Problem. Man kann das ohne Sorgen tun.” Ich muss da aber nun leider aus Erfahrung sprechen und zwar vom Gegenteil.
Ich habe jahrelang geknackst und seit Februar/März leide ich an Kopfschmerzen, Schwindel und Brustschmerzen. Vor zwei Wochen hatte ich sogar erstmalig in meinem Leben eine waschechte Migräne. Nach unzähligen Arztbesuchen, Massagen & Co. scheint es sich nun rauszukristallisieren, dass daran ganz alleine mein Knacksen Schuld ist.
Durch das Knacksen werden Bänder überdehnt, selbst die Arteria vertebralis (die durch die Halswirbel 1 bis 6 führt) macht da mit und wenn man sich überlegt wieviele und vor allem wichtige Nervenstränge zum und vom Gehirn aus durch den Hals verlaufen, müsste einem spätestens jetzt klar sein: STOP, das kann nicht gesund sein! Selbst ein Schlaganfall kann Folge des Dauer-Knacksens sein, wenn es zur Dissektion der Arteria vertebralis kommt.
Durch das Knacksen schwellen die Nerven im Halswirbelbereich an, man wird dadurch noch verspannter, es entstehen Kopfschmerzen oder wie bei mir sogar Gleichgewichtsstörungen.
Daher liebe Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, wenn Ihr verspannt seid… geht zur Massage, genießt ein heißes Kirschkernkissen oder betreibt Sport. Nur lasst eines bloß sein: das ungesunde Knacksen – Danke!
Mai
27
2010
Es war ruhig diese Woche hier auf workablogic.de.
Und wie nur unschwer aus der Artikelüberschrift zu entnehmen ist, hatte dies auch einen Grund – einen schönen. Endlich stand für mich dieses Jahr das erste Mal ein richtiger Urlaub an. Ich hatte zwar schon hier und da mal verlängerte Wochenenden aber eine gesamte Woche am Stück frei, wunderbar!
Ich hoffe ich konnte und kann immer noch kräftig meine Akkus aufladen, entspannen und einfach nur die Seele baumeln lassen.
Morgen rufen zwar schon wieder erste Verpflichtungen, aber dennoch beginnt der Stress der Arbeitswelt erst wieder am kommenden Montag – uffh.
Und wie sieht die übliche Urlaubsaufteilung im Jahr bei Euch aus?
Wer zwar nicht wirklich in Urlaub war und ist, ich aber dennoch diesen Beitrag “… des Monats” widmen will, ist die gute Michaela vom Blogfrosch. Hier hat sie nämlich ihr Blogende verkündet und wie ich finde absolut richtig gehandelt. In diesem Sinne, dir und deiner Familie nur das Beste, Michaela!
Der Urlaub des Monats Mai wird Ihnen präsentiert von blogfrosch.de
(Kleiner Zusatz wegen des Urherberrechts des oben gezeigten Fotos)
Mai
18
2010
Hallo liebe Leser,
Ihr seid mal wieder gefordert.
Heute geht es in der Arbeitswelt von workaBLOGic um den Krankenschein. Bei den einen genügt da bereits das Tröpfeln der Nase, bei anderen eine ausgeartete Party am vorherigen Abend. Andere aber widerrum schleppen sich sogar mit Fieber zur Arbeit.
Ich bin vermutlich in der der letzten Kategorie angesiedelt, denn auch ich habe mich letztes Jahr einmal mit 38,irgendwas Grad zur Arbeit geschleppt. Nein, ich will mir dadurch keine Tapferkeitsmedaille der Arbeit verdienen, aber ich werde bezahlt um zu arbeiten und wenn es mir irgendwie möglich erscheint, will ich dieses dann eben auch tun.
Auch wenn es dann alles ein wenig langsamer und gemächlicher zugeht, tue ich wenigstens das, wofür ich auch bezahlt werde.
Sind es allerdings ansteckende Krankheiten, dann sollte man auch in meinen Augen zuhause bleiben, denn an das Wohl der Mitarbeiter sollte man ja schließlich auch denken.
Gestern war leider wieder so ein Tag, wo ich dann doch gezwungen wurde zuhause zu bleiben und wo ich artig das Bett während 15 Stunden gehütet hatte.
Ich wurde um 2 Uhr in der Nacht wach und wusste vor lauter Kopfschmerzen nicht mehr, wie ich mich – und vor allem – meinen Kopf hinlegen sollte. So kämpfte ich während vier Stunden mit mehr oder weniger Schlaf, ehe der Wecker klingelte und ich aufgestanden bin.
Leider musste ich mir schnell eingestehen, dass das so nichts wird und nachdem ich meinen Chef in Kenntnis gesetzt hatte, bin ich anschließend wieder mit einem Anti-Schmerzmittel zurück ins Bett.
Wie seht ihr das mit dem Krankenschein? Ab wann bleibt Ihr zuhause? Wann sollte man sich noch zur Arbeit zwingen? Wann muss die krankheitsbedingte Pause her?
Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.
Wünsche jedem von Euch beste Gesundheit und einen angenehmen Dienstag,
Euer Alex
(Kleiner Zusatz wegen des Urherberrechts des oben gezeigten Fotos)