Jun
15
2009
Ich drehe meinen Kopf wieder auf die rechte Seite in den Fahrtwind zurück. Klar, auf der anderen Seite ist es auch allein vom Geruch her nicht so prickelnd, aber bei diesem Wetter ist der Wind einfach eine äußerst willkommene Abkühlung.
Es hat halt seine Vor- und Nachteile, wenn man draußen arbeitet. Ich bin im Sommer sonnengebräunt, meine Muskeln werden ordentlich beansprucht und vor allem bin ich an der frischen Luft. Eine typische Büroarbeit wäre absolut nichts für mich. Ich muss anpacken können.
Die Nachteile bei meinem Job hingegen sind sicherlich zuerst einmal das Image was man von uns hat und auch der Geruch, den die Arbeit mit sich bringt. Ich aber liebe meine Arbeit, hinten auf dem Hecklader der Müllabfuhr.
Es bedarf schon einer kleinen Organisation, bei dem was wir tun. Unser gesamtes abzufahrende Gebiet ist in einzelne Abfuhrbezirke eingeteilt, die genau nach unserem Abfuhrplan angefahren werden. Es ist immer wieder köstlich mit anzuschauen, was passiert, wenn wir in eine Straße einbiegen und die Leute somit hören, dass die Müllabfuhr im Anmarsch ist.
… weiterlesen »
Jun
12
2009
Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:
- Metro bedauert Verhandlungsabbruch mit Arcandor
Der Handelskonzern Metro hat den Abbruch der Gespräche mit Konkurrent Arcandor über eine mögliche Fusion ihrer Kaufhausketten Kaufhof und Karstadt bedauert. Arcandor hält Gespräche zur Bildung einer Deutschen Warenhaus AG und zur Rettung von Arbeitsplätzen bei den Karstadt-Warenhäusern offenbar für nicht notwendig, so ein Metro-Sprecher. Er betonte, dass Metro weiterhin zu solchen Gesprächen offen sei. (workablogic.de wird zwar nicht gefragt, hätte sich aber über eine Fusion gefreut)
- Ende 2009 vermutlich über vier Millionen Arbeitslose
Experten der Bundesagentur für Arbeit rechnen ab Herbst mit einem kräftigen Anstieg der Arbeitslosenzahl, so dass am Jahresende die Marke von vier Millionen überschritten wird. Trotz des stärksten Einbruchs des Wirtschaftswachstums seit den 30er Jahren steigt die Arbeitslosigkeit aber bislang langsamer als in früheren Krisenjahren. (Immer noch besser als zu rot-grünen Zeiten, als 2005 sogar an der 5 Millionen-Marke gekratzt wurde.)
- Magna zieht Opel-Jobs aus Deutschland ab
Magna will Opel-Motoren künftig zum Teil in Österreich bauen lassen. Knapp 10.000 Jobs sind bedroht. (Was hat workablogic.de die letzten beiden Wochen gesagt…?)
- Deutsche Post Flatrate?
Laut “Wirtschaftswoche” prüft die Deutsche Post die Einführung einer Flatrate für Briefe. Gegen einen jährlichen Fixbetrag könnten die Bundesbürger dann unbegrenzt Briefe versenden.
… weiterlesen »
Jun
10
2009
Hier sieht’s vielleicht aus – pfui Teufel!
Ich habe mir wie immer meinen Arbeitsablauf im Kopf zusammengestellt. Zuerst kommt die Badreinigung im ersten Stock dran, dann putze ich die Fenster im ganzen Haus und zum Abschluss vor der Mittagspause, steht das übliche Staubsaugen an mit abschließendem feuchten Aufwischen und Staubwischen.
Einige Jahre habe ich schon als Putzfrau gearbeitet. Als dann unser kleines Mädchen zur Welt kam, stand folgender Entschluss recht schnell für mich fest: ab jetzt bin ich Vollzeit-Mami & Hausfrau. Das hat die ersten 4 Jahre auch wunderbar geklappt, nur als die Kleine in den Kindergarten kam, haben sich mein Mann und ich zusammen gesetzt und waren dann doch der Meinung, dass ein kleiner Zuverdienst nicht schaden kann.
So kam es, dass ich nun nach 4 Jahren Pause, wieder als Putzfrau angefangen habe. Meist arbeite ich nur morgens zwischen 8-12, wenn unsere Kleine in der Schule ist und zum Mittagessen bin ich dann wieder für meine Familie zuhause und sehe zu, dass etwas auf den Tisch kommt.
Ab und an, bin ich dann auch noch nachmittags zwischen 14-16Uhr tätig, was aber eher selten vorkommt. Ich bin auch froh, wenn ich die Nachmittage zuhause sein kann, da im Haushalt immer genug Arbeit anfällt und auch bei uns muss ja schließlich geputzt und aufgeräumt werden.
Nur gut, dass wir nicht mehr im 19. Jahrhundert leben, wo nur wohlhabende bürgerliche oder adlige Familien Dienstmädchen beschäftigten, die sich um den Haushalt kümmerten. Heutzutage sind im privaten Bereich besonders beruflich stark belastete Haushalte auf die Dienstleistungen einer Putzfrau angewiesen und somit dauerte es auch nicht lange, bis ich – nach meinen 4 Jahren Auszeit – wieder eine gute Kundschaft zusammen hatte.
Entschuldigt folgenden Ausdruck, aber heute Morgen bin ich bei einem Augenarzt zuhause und kann nur sagen… Saustall! … weiterlesen »
Jun
07
2009
17:27 – es ist soweit!
Am 4.4. feierte workablogic.de sein einmonatiges Bestehen. Zu diesem Anlass, wurde das workaBLOGic-Jubiläums-Gewinnspiel ins Leben gerufen, das gestern Abend um 23:59 zu Ende ging.
Nach kurzer Überprüfung, kamen alle teilnehmenden Blogs und Facebook-Fanmitglieder in eine große Lostrommel und meine unbestechliche und überparteiliche, 11 Monate alte Tochter hat Glücksfee gespielt und folgenden Gewinner des iPod Shuffle gezogen…
Für die Statistikliebhaber unter Euch: es gab insgesamt 76 Teilnehmer (29 Blogs, 47 Facebook-Fanmitglieder), darunter war Deutschland, Luxemburg, Schweiz, Österreich, England und sogar ein Teilnehmer aus Amerika vertreten.
Ich will allen danken die teilgenommen haben, herzlichen Glückwunsch an den Gewinner und ich hoffe dass auch die, die leer ausgegangen sind, mit workablogic.de einen neuen, interessanten Blog für sich entdeckt haben.
Ich wünsche Euch allen einen angenehmen Sonntagabend.
Euer Alex
Jun
05
2009
Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:
- Bahn will Personalkosten deutlich senken
Wegen der Wirtschaftskrise verlangt die Deutsche Bahn von ihren Mitarbeitern offenbar erhebliche Zugeständnisse beim Geld. (Tja, das liebe Geld… dann fangt mal bei den Vorständen an)
- Kellner haben höchstes Krebsrisiko
Kellner tragen das höchste Risiko, an Lungen- und Leberkrebs zu erkranken. Der Grund ist zu viel Rauch, Alkohol und Stress bei der Arbeit.
- Hypo Real Estate
Die Aktionärsversammlung der HRE erlaubte dem Bankenrettungsfonds SoFFin die staatliche Übernahme. 73,95 Prozent der anwesenden Aktionäre stimmten dafür, den Anteil an der Pfandbriefbank durch den Kauf neuer Aktien von 47 auf weit über 90 Prozent zu erhöhen.
Für die Aktien sollen bis zu 5,64 Milliarden Euro Steuergelder gezahlt werden. (Na die Steuerzahler werden sich freuen!)
- Opel – GM – Magna
Bund, Länder, General Motors, der Investor Magna und das US-Finanzministerium haben sich in der Nacht zum Samstag in Berlin auf ein Rettungskonzept verständigt. Allerdings kamen haarsträubende Details zur Opel-Rettung auf: Zuerst wollte GM über 300mio deutsche Steuergelder ins Steuerparadies Cayman Islands abzweigen und will nun von Opel Milliarden für Patentrechte! (Zitat aus letzter Woche: Lösungsvorschlag von workablogic.de, wenn auch nicht populär: Insolvenz)
… weiterlesen »