Sep
24
2009
Morgen ist es wieder soweit. Wie die letzten 17 Wochen auch, wird pünktlich zum Feierabend um 18:00 Uhr der Nachrichtenrückblick aus der Arbeitswelt erscheinen.
Seit der letzten Woche im Mai ist er nun online und es ist an der Zeit ihn mal etwas aufzufrischen. Die Überschrift wird wie gewohnt bleiben, die Struktur an sich auch. Nur wird es nicht mehr so viel Text geben, sondern es mehr in Richtung Nachrichten-Links gehen – noch kürzer & knackiger! So kann der interessierte Leser schneller zu seinen gewünschten Themen kommen und es wirkt übersichtlicher.
Falls es sonst noch Ideen, Anregungen oder Kritik von der Seite der Leser gibt, bin ich für jeden einzelnen Kommentar von Euch dankbar, der mir hilft, den Wochenrückblick auf Eure Wünsche zurecht zu schneidern.
Ich wünsche Euch allen einen angenehmen Donnerstag,
Euer Alex
Sep
23
2009
Ich ziehe mein Handgepäck hinter mir her und gehe in Richtung Ausgang. Es ist jedesmal die gleiche Prozedur. Sobald wir gelandet sind und die letzten Passagiere das Flugzeug verlassen haben, greife ich nach meinem Mobiltelefon, schalte es ein und wähle die Nummer meines bevorzugten Taxiunternehmens. Wenn die Maschine dann fertig zum Verlassen ist, mache ich mich mit meinem hinter-mir-her-ziehenden Köfferchen auf den Weg durch den Terminal bis vorne hin zum Taxistand, wo dann auch bereits mein gerufenes Taxi auf mich wartet. Wieder in der Heimat und ab nach Hause.
Ich bin von Beruf her Flugbegleiterin, oder wie es meist genannt wird Stewardess. Einige benutzen auch gerne den Begriff Saftschubse, worüber ich wirklich herzlich lachen kann. Bei Notrutsche hört der Spaß dann allerdings auf. Wussten Sie, dass sich Saftschubse seit 2004 doch tatsächlich sogar im Duden wiederfindet?!
Und obwohl wir unseren Beruf in jedem Wörterbuch finden, gelten wir in Deutschland als formal nicht qualifizierte Arbeitskräfte und unsere Tätigkeit ist nicht als Ausbildungsberuf anerkannt. Flugbegleiter werden zwar in einem mehrwöchigen Grundkurs theoretisch und praktisch ausgebildet, aber die Ausbildung endet mit einer firmeninternen Abschlussprüfung, die staatlich nicht anerkannt ist.
Dennoch war und ist es immer noch mein Traumberuf. Ich bin bei jedem Flug mit Menschen in Kontakt, ganz zu schweigen von den süßen Kindern, die ganz aufgeregt sind und gebannt aus dem Flugzeug starren. Darüber hinaus komme ich viel in der Welt rum und auch die sonstigen Ermäßigungen wie die preisreduzierten Flugtickets und andere Rabatte bei touristisch angebotenen Dienstleistungen, sind nicht zu verachten.
Klar gibt es wie in jedem Beruf auch negative Aspekte. Die Zeitumstellungen, der sogenannte Jetlag, man ist oft und lang von seinem sozialen Umfeld zuhause weg und wir haben weder Anspruch auf freie Wochenende noch Feiertage. Dafür haben wir aber bei Vollbeschäftigung zehn freie Tage im Monat beziehungsweise 35 freie Tage im Quartal. Einige meiner Kollegen haben auch häufig mit Schlafmangel zu kämpfen. Was dieses Problem anbelangt, bin ich jedoch wie ein Kleinkind – ich kann immer und überall gut schlafen. Und was man zwar auch hin und wieder mal liest und hört, mir jedoch noch nicht passiert ist, ist der vulgäre und peinliche Klapser auf den Hintern von Fluggästen.
Meist sind es ja sogar die aus der First Class, die sich zwar vorkommen wie Graf Koks aber sich aufführen wie die letzten Rabauken. … weiterlesen »
Sep
21
2009
Nun ist es genau ein Monat und eine Woche her, dass ich workaBLOGic bei Wikio angemeldet habe. Am 14. August war es soweit und nur einen Tag später wurde das Plugin bereits auf den Server hochgeladen, damit jeder Leser am Ende eines Artikels seine Stimme für denselbigen abgeben kann.
So war es zumindest geplant, doch der Weg dahin war steinig und so ist erst seit dem 5. September der sogenannte Wikio-Badge auf workablogic.de online.
Wie aber wird das Ranking bei Wikio zusammengestellt? Hierzu ein Auszug aus einer offiziellen Mail vom Betreiber:
“Die Position eines Blogs im Wikio-Ranking hängt von der Anzahl und dem Gewicht der Links ab, die von anderen Blogs eingehen. Links aus Blogrolls werden beim Ranking nicht berücksichtigt und der Wert der Links nimmt mit der Zeit ab. Auf diese Weise möchten wir ein Ranking erstellen, das so repräsentativ wie möglich aktuelle Blogs und Entwicklungen aufzeigt. Das Ranking wird jeden Monat aktualisiert.“
Letzten Monat war workaBLOGic im wikio Ranking noch jenseits der 6000er Marke, seit Anfang September hat es jedoch einen ordentlichen Schub gegeben und so hat sich workablogic.de schon auf Platz 567 wiedergefunden.
Falls auch du workaBLOGic weiterhin unterstützen willst, lies dir einfach die Artikel durch und “vote” für die, die deiner Meinung nach, deine Stimme verdient haben.
Wie es momentan mit dem Wikio-Ranking für workablogic.de aussieht und wie es sich in Zukunft weiterentwickelt, siehst du in der ersten Sidebar hier rechts von dem Artikel.
Danke für Eure Unterstützung,
falls jemand Fragen zu Wikio haben sollte, stehe ich Euch selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.
Euch allen einen angenehmen Start in die Woche,
Euer Alex
Sep
18
2009
Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:
- Banken: EU will feste Regeln für Bonuszahlungen
Die Oberhäupter der EU-Mitgliedsstaaten haben sich darauf verständigt, mit weltweit verbindlichen Standards, die übermäßig hohen Bonuszahlungen an Banker zu kappen. Dies war unter anderem auch von Deutschland eine Forderung, die laut Kanzlerin Merkel “voll umgesetzt” worden sei. (workablogic.de fordert: wo Bonuszahlungen möglich sind, sollten auch Maluszahlungen nicht weit sein)
- Henkel: erstmals Frau an der Spitze eines Dax-Konzerns
Dr. Simone Bagel-Trah, Ur-Ur-Enkelin des Henkel-Gründers Fritz Henkel ist die neue starke Frau an der Spitze des Henkel-Unternehmens. Die promovierte Mikrobiologin und Mutter von zwei zweier Kindern, wird als Aufsichtsratsvorsitzende die Familientradition weiterführen. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 55000 Mitarbeiter und hat einen Jahresumsatz von 14 Milliarden Euro vorzuweisen.
- Milchpreis: Proteste der Bauern dauern an
Deutsche Milchbauern haben diese Woche in Eisleben für höhere Milchpreise demonstriert. Vor dem Tagungsort der Agrarministerkonferenz von Bund & Ländern machten sie ihrem Unmut über die momentanen Milchpreise Luft. Aus einem 14000-Liter-fassenden Fahrzeug, kippten sie Milch vor das Eingangsportal des Klostergeländes Helfta. (14000 Liter Milch für Afrika wären sinnvoller gewesen…)
- France Télécom: Selbstmordserie
In den vergangenen anderthalb Jahren, kam es beim Unternehmen France Télécom zu 23 Selbstmorden. Daraufhin schaltet sich nun sogar die französische Regierung ein. Das Wirtschaftsministerium fordert von der Firmenleitung mehr Dialog mit den Arbeitnehmern.
… weiterlesen »