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	<title>workaBLOGic &#187; Prostituierte</title>
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	<description>- hier wird ganze Arbeit geleistet -</description>
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		<title>Tuff, tuff, tuff&#8230; wir fahren&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 16 May 2009 23:27:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soap]]></category>
		<category><![CDATA[Prostituierte]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich arbeite in einem sogenannten Laufhaus. Klingt zuerst erst einmal sportlich, was es in einer gewissen Hinsicht ja auch ist, aber es hat nicht wirklich etwas mit dem Laufen zu tun. Stellen Sie sich ein zweist&#246;ckiges Geb&#228;ude vor. Sie treten unten in das Erdgeschoss ein und stehen in einem Flur wo sich links und rechts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite in einem sogenannten Laufhaus. Klingt zuerst erst einmal sportlich, was es in einer gewissen Hinsicht ja auch ist, aber es hat nicht wirklich etwas mit dem Laufen zu tun.<br />
Stellen Sie sich ein zweist&#246;ckiges Geb&#228;ude vor. Sie treten unten in das Erdgeschoss ein und stehen in einem Flur wo sich links und rechts R&#228;ume abwechseln. Treppe hoch, n&#228;chstes Stockwerk, gleiches Bild. Mal ist die T&#252;r offen, mal zu&#8230; doch im Innern der R&#228;ume sieht es fast immer gleich aus. Ein Stuhl, ein Bett, vielleicht noch dieses und jenes und mittendrin immer mindestens eine Frau.<br />
Auch ich bin &#246;fters in einem der R&#228;ume anzutreffen, denn ich gehe hier meiner Arbeit nach. Wir zahlen der &#8220;Vermieterin&#8221; t&#228;glich einen Beitrag und somit steht uns dann ein Raum zur Verf&#252;gung, in dem wir unserer Arbeit nachgehen k&#246;nnen. Was an dieser Regelung angenehm ist, ist dass man seine Arbeitszeiten und Preise absolut unabh&#228;ngig gestalten kann.<br />
Tja, und wieso nun Laufhaus? Darauf gibt es zwei Antworten, eine Definition und eine subjektive Antwort. Die Kunden laufen durch die G&#228;nge des Hauses (daher der Name Laufhaus), um unverbindlich mit den anwesenden Damen in ihren Zimmern zu sprechen und danach gegebenenfalls ihre Dienste zu beanspruchen. Soviel zur Erkl&#228;rung des Begriffes an sich. Wieso aber ich in einem Laufhaus arbeite&#8230; man k&#246;nnte fast den Klassiker &#8220;Ich war jung und brauchte das Geld&#8221; als Antwort geben.<br />
Aber mal im Ernst. <span id="more-596"></span>Ich kam vor zwei Jahren aus Sofia hierher nach Karlsruhe, habe leider weder einen Schul- noch sonstigen Abschluss vorzuweisen und momentan verbinde ich das Angenehme halt einfach mit dem N&#252;tzlichen. Ich verdiene gut, kann mir einen recht hohen Lebensstandard leisten und solange der richtige Prinz im Leben noch nicht aufgetaucht ist, kann in meinen Augen, die Familienplanung und ein normal geregeltes Leben ruhig noch etwas warten.<br />
A propos warten&#8230; ich muss mal wieder Vollgas geben. Gleich steht noch der Besuch im Fitnessstudio an, ich muss meinen K&#246;rper ja schlie&#223;lich in Schuss halten. Anschlie&#223;end geht es noch einkaufen, verschiedene Dinge m&#252;ssen erledigt werden, ehe es dann im fr&#252;hen Abend mit meiner Arbeit losgeht.<br />
Es ist unwahrscheinlich welche Geschichten man in der Branche h&#246;rt oder auch selbst erlebt.<br />
Mal ist es so, dass eine Horde Studenten vorbeischauen und mit hochrotem Kopf und kichernd wieder schnell das Geb&#228;ude verlassen. Ein anderes Mal kommt ein sch&#252;chterner Kerl, der tats&#228;chlich nur reden will. Aber es gibt nat&#252;rlich auch extreme F&#228;lle. Und ich meine jetzt nicht diese peinlichen Beschreibungen, wie sie im Buch Feuchtgebiete vorkommen. Dass so etwas solch einen Erfolg verbuchen kann, ist f&#252;r mich doch sehr verwunderlich.<br />
Was auch s&#252;&#223; ist &#8211; und ich hoffe es lesen jetzt nicht zuviele mit, die sich angesprochen f&#252;hlen &#8211; ist wenn der Kunde so unter Strom steht, dass ich nach zwei Minuten bereits meinen drei&#223;ig-Minuten-Lohn einkassieren kann. Klar, gut f&#252;r mich, aber der arme Kunde mit seinem Fr&#252;hstart&#8230;<br />
Oder auch aus der Kategorie &#8220;Peinlich&#8221; war das, was gestern einem meiner Stammkunden passiert ist. Beim einpacken hat er doch tats&#228;chlich seinen kleinen L&#252;mmel mit dem Reissverschluss&#8230;<br />
Falls mal ein Mann aufdringlich werden sollte, was mir bislang gottseidank erspart blieb, dann haben wir f&#252;r den Fall der F&#228;lle einen Sicherheitsknopf und ein Rausschmeisser k&#252;mmert sich dann umgehend um den ungebetenen Gast.<br />
Ihr m&#252;sst Euch also keine Sorgen um mich machen. Auf mich wird aufgepasst, ich werde diesem Beruf auch nicht l&#228;nger nachgehen, sobald ich meinen Mann f&#252;rs Leben gefunden habe und all denen, die sich hier vom Bericht aus meiner Arbeitswelt mehr Details gew&#252;nscht h&#228;tten&#8230; das liegt daran, da es hier im Blog keine Altersbeschr&#228;nkung gibt. Daher bei Interesse, einfach mal vorbeischauen. M&#228;nner, Frauen (ja, auch diese Spezies geh&#246;rt zu meiner Kundschaft), wie auch Paare sind Willkommen &#8211; einfach nach Vera fragen.<br />
Ich schicke Euch liebe Gr&#252;&#223;e und rotes Licht aus dem Milieu!</p>
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