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Herzlich Willkommen auf workaBLOGic!

workablogic.de nimmt sich als Hauptziel jeden Winkel der Arbeitswelt in Form von Kurzgeschichten mit Witz darzustellen. Es ist in jedem einzelnen Beitrag immer ein Schuss Humor mit drin und es werden auch hier und da typische Klischees, wissenswerte Informationen, Wahrheiten und auch Tipps mit eingebaut. So soll workaBLOGic dem Leser Spaß vermitteln aber darüber hinaus auch informieren und man sollte nach jedem Artikel wieder ein Stückchen schlauer sein. Die gesamte "Arbeitswelt" ist als eine Art Soap aufgebaut und somit ist jeder Beitrag in irgendeiner Form an den vorherigen gekoppelt. Ich wünsche Euch viel Spaß auf workablogic.de, Euer Alex

Juni 11 2010

Wochenrückblick (KW23/10)
– kurz & knackig!

Abgelegt unter Wirtschaft

Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:

– GEZ: Rundfunkgebühr weg, Haushaltsabgabe da

– Großhandel: Preise steigen wie seit August 2008 nicht mehr

– Devisen: Euro weiter auf Erholungskurs

– Leitzins: Unverändert bei 1,0% im Euro-Raum

– Pkw-Maut: Autofahren könnte sich um 700 Euro verteuern

– Sparpaket: Drohen höhere Strompreise?

– Vermögensstudie: Reiche sind reicher als vor der Finanzkrise

– Opel: Standortländer müssen Autobauer alleine retten

– Fall Emmely: Kündigung wegen 1,30-Euro-Pfandbon ungültig

– BP: Aktie fällt, Öl-Gigant kauft Suchergebnisse

– Rewe: Immer mehr Ladeneröffnungen

– Karstadt: Bieterrennen ist entschieden, Berggruen übernimmt

– Brillen-Anbieter: Millionen-Strafe wegen illegaler Preis-Absprachen

– Börse: US-Börsenaufsicht stoppt Panik-Verkäufe

– Kaffee: Bundeskartellamt verhängt Strafen wegen Preis-Absprachen

Euch allen ein angenehmes und erholsames WM-Wochenende!

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– kurz & knackig!

Juni 08 2010

Tod oder Gladiolen

Abgelegt unter Kurzgeschichten

Nein, keine Angst. Hier geht es nicht um Leben oder Tod.
Die, die in der letzten Zeit den deutschen Fußball verfolgt haben, denen müsste der Spruch „Tod oder Gladiolen“ allerdings bekannt sein. Und nochmal nein. Ich bin weder Bayern- noch Fußballfan. Ja, noch nicht einmal männlich.
Ich bin eine Frau die in Ihrem Beruf unter anderem eben auch mal mit Gladiolen zu tun hat. Ich bin nämlich Floristin. Muss allerdings dann doch noch anmerken, dass ich auch als Frau sehr wohl weiß was Abseits ist.
Aber kommen wir mal lieber zu meiner alltäglichen Arbeit.
Ich betreibe ein kleines Blumenfachgeschäft. Zu meinen Hauptaufgaben zählt somit die handwerkliche und künstlerische Gestaltung von Blumen- und Pflanzenschmuck. Ich berate meine Kunden, schaue nach dem Wohlergehen der Pflanzen im Laden und bearbeite Bestellungen des Blumenversands. Und ja, ab und an rede ich auch mit meinen Pflanzen, soll ja wahre Wunder bewirken.

Den grünen Daumen habe ich von meinen Eltern in die Wiege gelegt bekommen. Sobald der erste Sonnenstrahl unseren Garten streichelte, konnte man fest davon ausgehen, dass sie keine fünf Minuten später im Garten standen. Die Hecken wurden geschnitten, Blumen gepflanzt und immer mit dabei… ihre kleine Tochter. So ist es also nicht verwunderlich, dass ich in diesem Metier gelandet bin. Nach der bundesweit geregelten 3-jährigen Ausbildung, bin ich dann noch an eine Fachschule für Floristik, wo ich mich dann zum Meister, respektiv Meisterin fortgebildet habe. Anschließend stand dann die Eröffnung meines eigenen Blumengeschäftes an.
Mami und Papi waren mächtig stolz auf ihre Kleine. Nur war ich mir am Anfang selbst nicht so sicher ob es denn das Richtige ist. Also die Richtung war klar, aber ein eigenes Geschäft und somit selbständig zu sein, birgt eben auch viele Risiken. Was mache ich, wenn ich die Kosten nicht decke? Ab wann kann ich mit Gewinn rechnen? Kann ich noch jemanden einstellen? Fragen über Fragen. … weiterlesen »

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Juni 04 2010

Wochenrückblick (KW22/10)
– kurz & knackig!

Abgelegt unter Wirtschaft

Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:

– Euro: Nach Erholungsversuch wieder deutlich unter 1,22 US-Dollar

– RWE & Siemens: Riesen-Windpark in irischer See

– Autohersteller: Exporte boomen – Plus 46%

– Tabak: Werden Zigaretten bald teurer?

– Zinsen: Führende US-Notenbanker denken über Zinserhöhung nach

– JP Morgan: Rekordstrafe von britischen Behörden

– Citigroup: Bankerin gefeuert, weil sie zu hübsch ist

– BP: Rating-Riesen stufen Öl-Multi herab

– STM: Chiphersteller erwartet sehr starkes 3. Quartal

– Nielsen: Marktforscher peilt Milliarden-Börsengang an

– McDonald’s: Rückruf von 12 Millionen giftigen Bechern in USA

– IKEA: französisches Gericht verurteilt schwedisches Möbelunternehmen

Euch allen ein angenehmes und erholsames Wochenende!

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– kurz & knackig!

Juni 03 2010

Knackst du noch oder lebst du schon?

Abgelegt unter Gesundheit

Wer kennt es nicht. In der Schule oder im Gymnasium sieht man einen Mitschüler der mit seinen Fingern knackst und man denkt „Oh ha, das kann ich auch!“.
Schon wird ausprobiert und man findet das Finger knacksen irgendwie interessant. Anfangs tut man es, weil man sich anschließend wohl entspannter fühlt, irgendwann wird es Gewohnheit und es wird fester Bestandteil des Lebens.
Die Finger sind allerdings nicht das Einzige, was man am menschlichen Körper knacksen kann. Da gibt es neben anderen Stellen auch noch die Zehen, aber auch sogar der Nacken lässt sich frei knacksen.
Frei knacksen sage ich deshalb, da man sich vorher irgendwie verspannt, ja blockiert fühlt… dehnt man dann einmal den Kopf Richtung linke und rechte Schulter, knackst es und man fühlt sich wieder frei. Hach, ist das wohltuend. Denkt man.
Meist entstehen diese Verspannungen und Blockaden durch Stress. Sei es der Stress auf der Arbeit oder sonstigen Stress den man sich auflastet. Oder man sitzt einfach auf dem Bürostuhl und tut es wie oben bereits erwähnt mit den Fingern – aus Gewohnheit.
Mich würde es jetzt erst einmal interessieren, wer von Euch das Nacken-knacksen-Phänomen kennt und dieses auch hier und da mal ausübt?
Denn gleich vorneweg: Hört auf damit!
Die einen sagen: „Hach, kein Problem. Man kann das ohne Sorgen tun.“ Ich muss da aber nun leider aus Erfahrung sprechen und zwar vom Gegenteil.
Ich habe jahrelang geknackst und seit Februar/März leide ich an Kopfschmerzen, Schwindel und Brustschmerzen. Vor zwei Wochen hatte ich sogar erstmalig in meinem Leben eine waschechte Migräne. Nach unzähligen Arztbesuchen, Massagen & Co. scheint es sich nun rauszukristallisieren, dass daran ganz alleine mein Knacksen Schuld ist.
Durch das Knacksen werden Bänder überdehnt, selbst die Arteria vertebralis (die durch die Halswirbel 1 bis 6 führt) macht da mit und wenn man sich überlegt wieviele und vor allem wichtige Nervenstränge zum und vom Gehirn aus durch den Hals verlaufen, müsste einem spätestens jetzt klar sein: STOP, das kann nicht gesund sein! Selbst ein Schlaganfall kann Folge des Dauer-Knacksens sein, wenn es zur Dissektion der Arteria vertebralis kommt.
Durch das Knacksen schwellen die Nerven im Halswirbelbereich an, man wird dadurch noch verspannter, es entstehen Kopfschmerzen oder wie bei mir sogar Gleichgewichtsstörungen.
Daher liebe Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen, wenn Ihr verspannt seid… geht zur Massage, genießt ein heißes Kirschkernkissen oder betreibt Sport. Nur lasst eines bloß sein: das ungesunde Knacksen – Danke!

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Mai 28 2010

Wochenrückblick (KW21/10)
– kurz & knackig!

Abgelegt unter Wirtschaft

Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:

– ARD-Deutschlandtrend: Zwei Drittel fürchten um Ihre Ersparnisse

– Strompreise: So teuer ist Strom in Deutschland

– Karstadt: Endspurt zu Dritt – Highstreet, Berggruen und Triton

– Daimler: Wachstumsziele der Autosparte bekräftigt

– MAN: Lkw-Bauer erwartet dank Euro-Schwäche Absatzerfolge

– Apple: Erstmals Microsoft an der Börse überholt

– Toys R Us: US-Spielzeugkette steht vor Börsengang

– Opel & GM: Einigung bei Sanierungsplan

– BP: Nach Ölpest verklagen Aktionäre den Öl-Konzern

– Technische Krankenkasse: 40% mehr psychische Erkrankungen als vor 10 Jahren

Euch allen ein angenehmes und erholsames Wochenende!

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– kurz & knackig!

Mai 27 2010

Urlaub des Monats

Abgelegt unter ... des Monats

Es war ruhig diese Woche hier auf workablogic.de.
Und wie nur unschwer aus der Artikelüberschrift zu entnehmen ist, hatte dies auch einen Grund – einen schönen. Endlich stand für mich dieses Jahr das erste Mal ein richtiger Urlaub an. Ich hatte zwar schon hier und da mal verlängerte Wochenenden aber eine gesamte Woche am Stück frei, wunderbar!
Ich hoffe ich konnte und kann immer noch kräftig meine Akkus aufladen, entspannen und einfach nur die Seele baumeln lassen.

Morgen rufen zwar schon wieder erste Verpflichtungen, aber dennoch beginnt der Stress der Arbeitswelt erst wieder am kommenden Montag – uffh.
Und wie sieht die übliche Urlaubsaufteilung im Jahr bei Euch aus?

Wer zwar nicht wirklich in Urlaub war und ist, ich aber dennoch diesen Beitrag „… des Monats“ widmen will, ist die gute Michaela vom Blogfrosch. Hier hat sie nämlich ihr Blogende verkündet und wie ich finde absolut richtig gehandelt. In diesem Sinne, dir und deiner Familie nur das Beste, Michaela!

Der Urlaub des Monats Mai wird Ihnen präsentiert von blogfrosch.de

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Mai 21 2010

Wochenrückblick (KW20/10)
– kurz & knackig!

Abgelegt unter Wirtschaft

Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:

– Spritpreise: Tanken über Pfingsten im Osten und Süden am teuersten

– Heizkosten: 2009 um 14% gesunken

– Gebührenreform: Steht die GEZ vor dem Aus?

– Polizeigewerkschaft: Elektroschocker sollen zum Einsatz kommen

– Wehr- und Zivildienst: Ab dem 1.Juli nur noch 6 Monate

– Euro: Nach Leerverkäufe-Verbot weiter auf Talfahrt

– Mobilfunk: Frequenz-Aktion bringt knapp 4,4 Milliarden Euro

– Karstadt: Rettung steht vor dem Scheitern

– Commerzbank: Rückzahlung von Staatshilfen geplant

– Air Berlin: Ticketpreise sollen teurer werden

– Opel: Beschäftigte sollen laut Zeitung Anteile erhalten

– Ryanair: Bundesgerichtshof verbietet Extra-Gebühr

– Boeing: Zuversicht dank Erholung im Luftverkehr

– Toyota: Einstieg beim amerikanischen Daimler-Partner Tesla

– Dell: Steigerung von Gewinn und Umsatz

– Dubai: Staatsfonds einigen sich mit Gläubigern

– Deutsche Wirtschaft: Schwacher Konsum und sinkende Bauinvestitionen bremsen

Euch allen ein angenehmes und erholsames Wochenende!

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– kurz & knackig!

Mai 18 2010

Ab wann winkt der Krankenschein?

Abgelegt unter Gesundheit

Hallo liebe Leser,
Ihr seid mal wieder gefordert.
Heute geht es in der Arbeitswelt von workaBLOGic um den Krankenschein. Bei den einen genügt da bereits das Tröpfeln der Nase, bei anderen eine ausgeartete Party am vorherigen Abend. Andere aber widerrum schleppen sich sogar mit Fieber zur Arbeit.
Ich bin vermutlich in der der letzten Kategorie angesiedelt, denn auch ich habe mich letztes Jahr einmal mit 38,irgendwas Grad zur Arbeit geschleppt. Nein, ich will mir dadurch keine Tapferkeitsmedaille der Arbeit verdienen, aber ich werde bezahlt um zu arbeiten und wenn es mir irgendwie möglich erscheint, will ich dieses dann eben auch tun.
Auch wenn es dann alles ein wenig langsamer und gemächlicher zugeht, tue ich wenigstens das, wofür ich auch bezahlt werde.
Sind es allerdings ansteckende Krankheiten, dann sollte man auch in meinen Augen zuhause bleiben, denn an das Wohl der Mitarbeiter sollte man ja schließlich auch denken.

Gestern war leider wieder so ein Tag, wo ich dann doch gezwungen wurde zuhause zu bleiben und wo ich artig das Bett während 15 Stunden gehütet hatte.
Ich wurde um 2 Uhr in der Nacht wach und wusste vor lauter Kopfschmerzen nicht mehr, wie ich mich – und vor allem – meinen Kopf hinlegen sollte. So kämpfte ich während vier Stunden mit mehr oder weniger Schlaf, ehe der Wecker klingelte und ich aufgestanden bin.
Leider musste ich mir schnell eingestehen, dass das so nichts wird und nachdem ich meinen Chef in Kenntnis gesetzt hatte, bin ich anschließend wieder mit einem Anti-Schmerzmittel zurück ins Bett.

Wie seht ihr das mit dem Krankenschein? Ab wann bleibt Ihr zuhause? Wann sollte man sich noch zur Arbeit zwingen? Wann muss die krankheitsbedingte Pause her?

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.
Wünsche jedem von Euch beste Gesundheit und einen angenehmen Dienstag,

Euer Alex

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Mai 14 2010

Wochenrückblick (KW19/10)
– kurz & knackig!

Abgelegt unter Wirtschaft

Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:

– Euro: Sturz auf 14-Monats-Tief wegen Anschlag in Athen

– Milch: Preisanstieg bei Discountern

– Portugal: Krisensteuer wird überraschend eingeführt

– Estland: Ab 2011 darf der Euro eingeführt werden

– Goldpreis: Auf Rekordhoch gestiegen

– SAP: Übernahme von Sybase für 4,6 Mrd Euro

– Sky: Auch im 1.Quartal mit hohen Verlusten

– Woolworth: Tengelmann und Kik kaufen sich Woolworth

– Sony: Gewinn soll verfünffacht werden

– Rating-Agenturen-Betrug: US-Behörden ermitteln gegen Großbanken

– Harrods: Al Fayed verkauft Luxuskaufhaus an Qatar Holding

– Konjunktur-Barometer: Wirtschfaft steckt Eurokrise und Winter-Schock gut weg

– Agricultural Bank: China rüstet für größten Börsengang der Geschichte

Euch allen ein angenehmes und erholsames Wochenende!

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Mai 11 2010

Zwischen alten und noch älteren Menschen

Abgelegt unter Kurzgeschichten

Ich bin geschafft. Wirklich kaputt.
Meinen Beruf würde ich gegen keinen anderen der Welt eintauschen wollen, aber ab und an ist man einfach nur noch fix und foxi. Kein Wunder, wenn man auf Schichten arbeitet. Die Frühschicht ist von 6.15 Uhr bis 13.15 Uhr, Spätschicht von 13.00 Uhr bis 20.00 Uhr und die Nachtschicht von 19.45 Uhr bis 6.30 Uhr. Die Frühschicht habe ich jetzt erst einmal hinter mir, uffh.
Ich bin von Beruf her Altenpflegerin und arbeite in einem Altenheim, welches mir wirklich sehr viel Freude bereitet. Ja, man kann sagen, dass ich dafür prädestiniert war, denn man muss wirklich gemacht sein für einen solchen Job. Oder wie würden Sie reagieren, wenn ein Mann vor Ihnen die Hose runterlässt und sein großes Geschäft verrichten will? Würden Sie die dritten Zähne einer 93 jährigen Frau reinigen wollen? Oder sie noch womöglich abduschen? Man ist für die älteren Menschen da, hilft Ihnen, egal ob es nun aus medizinischer Sicht ist, oder wenn man Ihnen morgens nur in die Kleider oder die Dusche hilft. Das ist genau mein Job und meist sind die Bewohner des Altenheims auch sehr warmherzig, obwohl einem ab und zu auch verbitterte, nörgelnde Menschen unterkommen, aber wo gibt es diese nicht?!
Es ist dann auch meistens so, dass genau diese Menschen nie in ein Seniorenheim wollten und von der eigenen Familie regelrecht abgeschoben wurden. Ich finde alleine diesen Gedanken traurig und so versuche ich denen Menschen hier stets Freude zu bereiten und Ihnen einen angenehmen Lebensabend zu schenken.

Aber das liegt natürlich nicht allein an uns Pflegern, sondern auch an den älteren Menschen selbst und eben deren Umfeld. So gibt es zum Beispiel einen älteren Herrn, der hier fast täglich seine Mutter besucht. Ein sympathischer Mann mit – wie es mir scheint – zuviel Zeit im Leben, wenn man bedenkt wie oft dieser hier zu Gast ist. Aber schön ist es für die Frau, wenn Ihr Sohn so oft vorbeischaut. Da hat sie damals bei der Erziehung wohl einiges richtig gemacht, denn meist sind die Besuche hier eher weiblicher Natur.
Mir gefällt ja vor allem auch das Zwischenmenschliche mit den Menschen hier, denn in meinen Augen gibt es 3 Schwerpunkte als Altenpfleger: Pflege, Psychologie und vor allem auch die soziale Kompetenz.
Die Bewohner vertrauen einem die tollsten Geschichten aus Ihrem langen Leben an. … weiterlesen »

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