Freitag, 18:00 – Feierabend!
Hier ein Nachrichtenrückblick, was diese Woche in der Arbeitswelt geschah:
Quelle: Madeleine Schickedanz lebt „von 600 Euro im Monat“
Seit Montag hängt eine Spendenbox im Nürnberger Quelle-Bürogebäude, in dem die Marketing-Abteilung des Konzerns arbeitet. Aufschrift: „Mitarbeiter sammeln für ihre Chefin“. Ihr seien von mehr als 3 Milliarden Euro „gerade noch 27 Millionen Euro“ geblieben. Inhalt der Spendenbox bislang: kein Cent. (27 Millionen Euro, 600 Euro pro Monat… will diese Frau noch 3750 Jahre leben?!)
Frankreich: Geiselnahmen, Morddrohungen, Dauer-Streiks
Mitarbeiter des Reifenherstellers Michelin kidnappen vier Manager, darunter auch den Direktor des Werks. Fast 370 Mitarbeiter des insolventen Autozulieferers New Fabris drohen mit Sprengung. Sie hatten Gasflaschen an der Fabrik aufgebaut, forderten 30 000 Euro Abfindung für jeden Entlassenen. Und Mitarbeiter des Tabakpapierherstellers Schweitzer-Mauduit sperren ihre Manager für drei Stunden im Rathaus ein, nachdem Abfindungsverhandlungen gescheitert waren. (Sachen gibt’s, die gibt’s nicht!)
Fast eine Milliarde für konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt
Bis zum 15. Juni nahmen rund 1,12 Millionen Arbeiter in 36.186 Betrieben Kurzarbeitergeld in Anspruch, wie der Pressedienst des Bundestags am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die genaue Höhe der Ausgaben bis zu diesem Zeitpunkt belief sich auf 954,5 Millionen Euro.
Ausbildungsplätze: Anzahl geht zurück
Die Krise erwischt vor allem Jüngere. Und auch wenn die Lehre zu Ende ist, tun sich viele schwer, einen Job zu finden. Am härtesten trifft es Männer unter 24 Jahren.
Wo kann man der Krise so schnell wie möglich entkommen?
Laut einer aktuellen Studie des Feri-Instituts (Auftraggeber: Wirtschaftsmagazin „Capital“) ist es die Hansestadt Hamburg! Auf den Plätzen zwei bis zehn der chancenreichsten deutschen Städte folgen München, Münster, Wiesbaden, Freiburg, Bonn, Heidelberg, Stuttgart, Frankfurt und Düsseldorf. (Top3 von workablogic.de: München, Heidelberg, Freiburg)
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