Juni
03
2009
Wenn Sie vollen Durchblick haben wollen, dann sind Sie bei mir genau richtig. Ich bin Augenarzt, oder um es etwas schwieriger auszudrücken, Willkommen in der Ophthalmologie.
Ich habe vor ein paar Jahren meine eigene Praxis eröffnet. Welch langer und schwieriger Weg bis dorthin. Zuerst galt es mein Medizinstudium erfolgreich zu absolvieren. Anschließend stand noch eine fünfjährige Weiterbildung an, wovon ich zwei Jahre bei einem hier in der Gegend niedergelassenen Arzt abgeleistet habe. Die Erfüllung meines Operationen-Kataloges und der Nachweis selbständig durchgeführter Untersuchungen habe ich auch erbracht und somit war ich zur Facharztprüfung zugelassen. Auch diese Hürde habe ich gemeistert und bin nun anerkannter Facharzt für Augenheilkunde.
Meine Praxis ist mein ganzer Stolz. Sobald man eintritt, wird man von einer nicht entziehbaren, orangen Farbe umgehauen, die Rezeption. Dies soll nicht gleich als Augentest dienen, ich wollte halt einfach nur auffallen und das fängt bei mir bereits bei der Farbe der Eingangshalle an. Drei junge Menschen arbeiten bei mir im Empfang. Ein Dunkelhäutiger, eine junge Frau im Rollstuhl und ein Homosexueller.
Richtig, diese gehören alle sogenannten Minderheiten in unserer Gesellschaft an und gerade deswegen haben diese jungen Menschen bei mir die Anstellung bekommen. … weiterlesen »
Juni
02
2009
Am 9. Mai verkündete workaBLOGic stolz, die erste Co-Autorin für sich gewonnen zu haben und hieß sie herzlich Willkommen an Bord. Nur zwei Tage später folgte umgehend der erste Beitrag „Vorstellungsgespräch der besonderen Art“.
Heute, keinen Monat später, muss ich mit Bedauern mitteilen, dass Anne aus persönlichen Gründen, in Zukunft nicht mehr für workablogic.de tätig sein wird. Somit bleibt es bei diesem einen Gastbeitrag, wofür ich ihr recht herzlich danken will.
Ich drücke ihr die Daumen für die Zukunft und wünsche alles erdenklich Gute.
Falls Interesse, Co-Autoren und Autorinnen bleiben stets willkommen… Schiff ahoi!
Euer Alex
Juni
01
2009
Sie ist eingeläutet… die letzte Woche des ersten workaBLOGic-Gewinnspiels! Bis am Samstag, 6.6. um 23:59, habt Ihr noch die Möglichkeit am Gewinnspiel teilzunehmen und vielleicht den iPod Shuffle der 2.Generation von Apple abzustauben.
Am Sonntag, 7.6. um 17:27, wird dann der Gewinner oder die Gewinnerin hier auf der Seite verkündet.
Ich drücke allen die Daumen, die bislang mit in der Verlosung sind. Für alle anderen, gibt es von mir noch einen letzten Aufruf: HIER könnt Ihr den Sprung in die Lostrommel noch schaffen!
Wünsche Euch allen einen angenehmen Pfingstmontag,
Euer Alex
Mai
29
2009
Feierabend! Dazu auch noch Wochenende, was will man mehr?!
workaBLOGic will mehr. Da ich daran interessiert bin, die Seite für die Leser ständig besser und interessanter zu gestalten, wird es ab jetzt auch noch ein Stück informativer.
Wie das aussehen soll: Freitag 18:00, Wochenrückblick der Arbeitswelt, aktuell & informativ – kurz & knackig!
Viel Spaß bei Eurer neuen Wochenendlektüre. … weiterlesen »
Mai
27
2009
Heute in genau 4 Monaten steht die Bundestagswahl an.
Der Bundespräsident wurde bereits vor 4 Tagen gewählt und der neue und alte Amtsinhaber heißt Horst Köhler – Gratulation! Wie aber sieht die politische Stimmung in Deutschland aus? Zu diesem Anlass wird nun die 3fache-W Frage gestellt:
Was Wählt WorkaBLOGic?
Die Umfrage findet Ihr rechts in der nächsten Spalte – wünsche allen einen guten Urnengang!
Die Umfrage des Monats Mai wird Ihnen präsentiert von workablogic.de
Mai
25
2009
Wieviele können schon von sich behaupten, das Glück zu haben, nur etwa 5 Meter bis zur Arbeit zu haben? Ich bin solch eine Glückliche, denn unten im Erdgeschoss befindet sich unser kleiner Bäckersladen und in den 2 Stockwerken drüber, lebe ich zusammen mit meiner Tochter. Es ist schön, dass ich morgens um 4, wenn ich aufstehe um meiner Kundschaft frische Brötchen, Brot, Kleingebäck und sonstige Backwaren zu backen, dies alles gemütlich im Bademantel machen kann.
Meine Kleine ist mir auch eine echte Unterstützung und große Hilfe, da sie öfters nach der Schule noch hier im Laden aushilft. (Naja, klein ist relativ. 1. ist sie sogar um ein paar Zentimeter größer als ich und 2. kratzt sie mit ihren 17 Jahren bereits an der Volljährigkeit. Sie wird dennoch immer meine Kleine bleiben.) Seit dem Tod meines Mannes, der vor etlichen Jahren sein Leben bei einem Autounfall verlor, bin ich auch mehr als dankbar, dass sie mir hier und da mit Hilfe zur Seite steht.
Nachdem mich damals die schreckliche Nachricht erreichte, dachte ich einen Moment daran, den Laden an den Nagel zu hängen, da zuviele gemeinsame Erinnerungen dran hängen und mein Mann und ich diesen zusammen aufgebaut haben. Nach einer schwierigen Zeit, habe ich es dann doch geschafft aus meinem Loch wieder herauszukommen und so führe ich das Geschäft nun alleine, mit großartiger Unterstützung meiner Tochter.
Damals, während meiner dreijährigen Berufsausbildung im Bäckerhandwerk, hatte ich meinen Mann kennen und lieben gelernt. Ich hatte die Gesellenprüfung vor unserer regional zuständigen Innung abgelegt, er setzte noch einen drauf und bildete sich an der Meisterschule in Olpe weiter, wo er anschließend vor der Handwerkskammer die Meisterprüfung ablegte.
So entwickelte sich unser Leben, der Traum der eigenen Bäckerei wurde wahr, unsere erste und einzige Tochter erblickte das Licht der Welt, alles wunderbar… bis zu dem Tag, an dem mein Mann aus unserem Leben gerissen wurde. … weiterlesen »
Mai
24
2009
Heute in genau 2 Wochen ist es soweit: der Gewinner oder die Gewinnerin des workaBLOGic Jubiläum-Gewinnspiels wird am 7.6. verkündet!
Dieser iPod Shuffle, der 2.Generation mit 1GB Festplatte wird verlost.
Ich drücke all denen die Daumen, die bereits am Gewinnspiel teilnehmen. Für alle anderen, ist es jedoch noch nicht zu spät. Hier könnt ihr den Sprung in die Lostrommel noch schaffen.
Viel Glück Euch allen!
Mai
22
2009
Kürzlich hatte ich allen lieben Mamis da draußen, zu Muttertag gratuliert.
Zwar mit einem Tag Verspätung, aber dennoch allen Vätern nachträglich alles Gute zum Vatertag, der gestern in Deutschland gefeiert wurde.
Ich hoffe ihr Männer habt nicht zu sehr über die Stränge geschlagen und der Kater hält sich in Grenzen. Falls doch, versucht es nächstes Jahr einfach mal wie folgt:
Seid Euern Kindern ein Vorbild und lasst die Flasche(n) verschlossen. Ihr werdet den Kater am folgenden Tag sicherlich nicht vermissen. Für die, die auf „Katertag nach Vatertag“ nicht verzichten wollen, hier ein paar Tipps von bild.de.
Ich wünsche allen ein angenehmes Wochenende,
Euer Alex
Mai
20
2009
Ich bin spät dran. Schnell noch in den Jogginganzug gesprungen, die Sporttasche unter den Arm geklämmt und ab geht’s auf den Sattel. Ich radele so schnell es geht, hier eine Abkürzung, dort noch eine orange Ampel erwischt und als ich ankomme, schaue ich auf die Uhr: 13:58. Es hat doch wieder einmal gereicht. Ich steige von meinem Drahtesel ab, schließe die Kette ab und gehe ins Fitnesscenter.
Ich bin studierter Sportwissenschaftler und arbeite momentan im Fitnessbereich, oder wie andere es auch gerne nennen… in der Muckibude. Es ist ein großzügiger, moderner Gerätepark für Cardio- und Krafttraining. Daneben bieten wir noch Spinning-Kurse auf Tomahawk-Bikes an und ebenfalls im Angebot ist eine finnische Sauna, eine Bio-Sauna, ein Solarium wie auch ein Bistro.
Ich habe heute Mittagschicht. Die fängt in der Woche um 14Uhr an und geht bis 22Uhr, wenn unsere Türen sich schließen. Die Morgenschicht hingegen startet um 8 und läuft bis um 16Uhr. Nach den ersten Zeilen, können Sie sich sicherlich schon vorstellen, wie es morgens bei mir aussieht, wenn ich sogar schon mittags kämpfe um pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen. Wochenends springen bei uns immer Studenten ein, somit bleiben diese Tage meist für mich frei.
So, hier kommt auch schon meine erste Kundin für heute. Sie hatte sich letzte Woche einen Termin geben lassen für einen Schnupperkurs und somit will ich ihr jetzt hier mal einen Überblick verschaffen, was es denn so alles bei uns gibt. Laufbänder und Crosstrainer sind selbsterklärend, doch wie so oft, bleiben wir an der Vibrationsplatte stehen. Nach kurzer Erklärung geht es weiter zu den üblichen Bauch- und Rückengeräten und anschließend habe ich ihr nach kurzer Einführung, ein individuelles Trainingsprogramm zusammengestellt. Begeistert war sie von unserem computergesteuerten Training. Jeder Kunde hat eine Chipkarte, kann diese in die Fitnessgeräte einführen und schon zeigt der Computer an, welche Übungen in welcher Reihenfolge und mit wieviel Gewicht anstehen. Dazu haben wir auch noch einen Hauptcomputer, wo man seinen Chip auswerten lassen kann und anschließend sieht man dann, welche Übungen noch ausstehen, wieviel Kalorien verbraucht wurden, wie weit man mit dem Fahrrad geradelt ist und und und…
Diese Hightech-Variante ist äußerst beliebt bei unserer Kundschaft und somit dauert es nicht lange, bis die Frau die Mitgliedschaft unterschrieben hat.
Ich gehe noch schnell rüber zu unserem Multifunktionsdrucker und gebe ihr anschließend den frisch gedruckten Wochenplan mit auf den Weg.
Das hat ja schon mal gut angefangen. Wieder eine Kundin mehr in unseren Reihen.
Die Tür öffnet sich … weiterlesen »
Mai
17
2009
Ich arbeite in einem sogenannten Laufhaus. Klingt zuerst erst einmal sportlich, was es in einer gewissen Hinsicht ja auch ist, aber es hat nicht wirklich etwas mit dem Laufen zu tun.
Stellen Sie sich ein zweistöckiges Gebäude vor. Sie treten unten in das Erdgeschoss ein und stehen in einem Flur wo sich links und rechts Räume abwechseln. Treppe hoch, nächstes Stockwerk, gleiches Bild. Mal ist die Tür offen, mal zu… doch im Innern der Räume sieht es fast immer gleich aus. Ein Stuhl, ein Bett, vielleicht noch dieses und jenes und mittendrin immer mindestens eine Frau.
Auch ich bin öfters in einem der Räume anzutreffen, denn ich gehe hier meiner Arbeit nach. Wir zahlen der „Vermieterin“ täglich einen Beitrag und somit steht uns dann ein Raum zur Verfügung, in dem wir unserer Arbeit nachgehen können. Was an dieser Regelung angenehm ist, ist dass man seine Arbeitszeiten und Preise absolut unabhängig gestalten kann.
Tja, und wieso nun Laufhaus? Darauf gibt es zwei Antworten, eine Definition und eine subjektive Antwort. Die Kunden laufen durch die Gänge des Hauses (daher der Name Laufhaus), um unverbindlich mit den anwesenden Damen in ihren Zimmern zu sprechen und danach gegebenenfalls ihre Dienste zu beanspruchen. Soviel zur Erklärung des Begriffes an sich. Wieso aber ich in einem Laufhaus arbeite… man könnte fast den Klassiker „Ich war jung und brauchte das Geld“ als Antwort geben.
Aber mal im Ernst. … weiterlesen »